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Point Alpha Stiftung trauert um ehemaligen Stiftungsratsvorsitzenden Hans-Joachim Jentsch

Lesezeit: 2 Minuten

Geisa/Rasdorf. Die Point Alpha Stiftung trauert um ihren ehemaligen Vorsitzenden des Stiftungsrats Professor Hans-Joachim Jentsch. Von der Gründung in 2008 bis 2016 war Professor Jentsch Mitglied im wichtigsten Gremium der Stiftung und hat als dessen Vorsitzender von 2013 bis 2016 maßgeblich die Verantwortung für die strategische Ausrichtung von Point Alpha getragen. 

„Hans-Joachim Jentsch hat im Aufbauprozess der Stiftung und bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der Gedenkstätte mit der Überarbeitung der Dauerausstellung im Haus auf der Grenze einen ganz wesentlichen und wichtigen Beitrag für Point Alpha geleistet. Mit seinen fundierten beruflichen Kenntnissen sowie seiner zielstrebigen und menschlichen Art genoss er bei den Gremienmitgliedern und Beschäftigten der Stiftung sehr hohes Ansehen und Vertrauen,“ beschreibt Dr. Stefan Heck seinen Vorvorgänger im Amt. „Die Nachricht von seinem Tod hat mich und die Point Alpha Stiftung berührt und wir sind in Gedanken bei seiner Frau und seiner Familie,“ so der heutige Stiftungsratsvorsitzende Heck.

Point Alpha Stiftung trauert um ehemaligen Stiftungsratsvorsitzenden Hans-Joachim Jentsch

Hans-Joachim Jentsch, der 1937 in Fürstenwalde (Brandenburg) geboren wurde, und zuletzt in Wiesbaden lebte, setzte sich Zeit seines Lebens für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ein. Seine Tatkraft und sein Einsatz für seine Mitmenschen als Bundestags- und Landtagsabgeordneter, als Oberbürgermeister von Wiesbaden in der alten Bundesrepublik sowie sein Engagement und sein Pioniergeist als Justizminister in Thüringen sowie als Richter am Thüringer Verfassungsgerichtshof prädestinierten Professor Jentsch zur Mitarbeit im Stiftungsrat der Point Alpha Stiftung. Seine Erfahrungen und Kenntnisse aus seinen verschiedenen beruflichen Stationen, zuletzt als Richter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, in West- und Ostdeutschland setzte Jentsch in zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten unentwegt bis zu seinem Tod zum Wohl seiner Mitmenschen ein. Für sein Wirken für die Bürgerinnen und Bürger des geeinten Deutschlands wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil. Er hatte dabei stets die Menschen und seinen Wertekompass im Blick. 

Die Point Alpha Stiftung ist Professor Hans-Joachim Jentsch für sein Engagement im Stiftungsrat und besonders als dessen Vorsitzender zutiefst dankbar. Er hat einen sehr wertvollen Beitrag zur Entwicklung der Stiftung und insbesondere der Gedenkstätte Point Alpha geleistet. Während seiner Amtszeit als Stiftungsratsvorsitzender setzte er beispielweise 2014 zusammen mit dem damaligen Direktor Volker Bausch die neue Dauerausstellung im Haus auf der Grenze um. Diese ist bis heute ein zentraler Teil der Ausstellungen in der Gedenkstätte und hat sich insgesamt auf die konzeptionelle Ausrichtung positiv ausgewirkt. Zudem konnte mit seiner Unterstützung eine Kooperationsvereinbarung mit der US-Army geschlossen werden, die seitdem die Grundlage der engen Zusammenarbeit zwischen der Stiftung und den Amerikanern in Wiesbaden darstellt. 

Professor Jentsch blieb Point Alpha auch nach dem Ende seiner Amtszeit im Stiftungsrat eng verbunden. Sein unermüdliches Engagement und seine menschliche Art werden in Erinnerung bleiben und die Point Alpha Stiftung wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. 

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