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Live-Performance von Schülern am 22. Juni auf dem „Weg der Hoffnung“

Lesezeit: 2 Minuten

Zu einer ganz besonderen Live-Performance am „Weg der Hoffnung“ lädt eine Schülergruppe die Öffentlichkeit für Mittwoch, den 22. Juni, ein. Die musikalische Untermalung übernimmt Malik Alkhalifa, der dazu eine Hang-Drum spielen wird. Das interessierte Publikum erwartet eine eindrucksvolle künstlerische Darstellung mit Textbeiträgen, die nicht nur für Augen und Ohren in Erinnerung bleibt. Beginn der kostenfreien Veranstaltung ist um 11 Uhr am Haus auf der Grenze der Gedenkstätte Point Alpha.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen S 21 a+b der Sozialassistentenausbildung der Evangelischen Schule für soziale Berufe Eisenach haben sich unter Leitung von Mathias Wienecke in intensiver Vorbereitung mit den Metallskulpturen des Künstlers Dr. Ulrich Barnickel auseinandergesetzt. Die Titel der einzelnen Station wie beispielsweise „Willkür“, „Unterdrückung“, „Solidarität“, „Trost“, „Opfer“ oder „Hoffnung“ geben Raum für Assoziationen. Die jungen Erwachsenen sind daher den „Namen“ der Plastiken nachgegangen und haben Bezüge zu ihrem Alltag gesucht. Mit ihren Körpern stellen sie in einer Live-Performance diese Plastiken in Figuren nach, verknüpfen sie mit ihrem eigenen Leben, ohne dabei den Blick auf das Leid an der innerdeutschen Grenze zu verlieren. Dazu tragen sie Texte vor – Aussagen von ehemaligen Bürgerrechtlern, die sie mit persönlichen Gedanken erweitert, umformuliert und ins hier und heute transportiert haben.

Die Aufführung findet in Kooperation mit der Evangelischen Schule, des Diakonischen Bildungsinstitutes (dbi), der Point Alpha Stiftung und der Initiative „Denk Bunt im Wartburgkreis“ statt. An das Thema herangeführt wurden die jungen Akteure bei einem Performance-Workshop von Marcel Sparmann und in einem Fotokurs auf Point Alpha von Aline Gros. Kräftig geholfen haben im Vorfeld zudem Klaus Willing mit dem Bau von Holzkreuzen, Vincent Kresse bei der künstlerischen Umsetzung sowie Simon Ortner von „Denk Bunt“. Am Ende der Ausdrucks-Performance sammeln die Protagonisten freiwillige Spenden für die Opfer von Krieg und Gewalt.

Das Kunstprojekt „Weg der Hoffnung“ auf dem ehemaligen Todesstreifen ist Kunstwerk, Mahnmal und Anstoß zugleich. Vierzehn monumentale Skulpturen markieren auf einer Strecke von 1400 Metern Länge ein Stück des Todesstreifens am ehemaligen „Eisernen Vorhang“ zwischen Hessen und Thüringen, an der Grenze zwischen Freiheit und Unfreiheit. Die metallischen Installationen knüpfen an den biblischen Kreuzweg an und sollen den Betrachter anregen, über das eigene Schicksal und den eigenen Werdegang zu reflektieren.

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