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Vor Kurzem hatte Point Alpha Besuch von der Stiftung Ettersberg. Die Leiterin, Prof. Dr. Franka Maubach, der Verwaltungsleiter Christian Linde sowie die neuen Volontärinnen und Bundesfreiwilligen der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße hatten sich die Zeit genommen, den authentischen Ort anzuschauen.
Der Tag wurde bei strahlendem Sonnenschein für einen Rundgang durch den Museumsbereich und das Außengelände genutzt. Dabei stand neben der Erkundung der ehemaligen Grenzanlagen auch ein konstruktiver Austausch in fachlicher sowie institutioneller Hinsicht im Mittelpunkt.
Deutlich wurde dabei, dass jede Stiftung ihre Eigen- und Besonderheiten aufweist und man dennoch in der historisch-politischen Bildungsarbeit vor den gleichen Herausforderungen steht. Dazu gehören unter anderem die Demokratiebildung in Zeiten gesellschaftspolitischer Polarisierung, ein durch soziale Medien verstärkt hervortretender Geschichtsrevisionismus sowie das zukünftige Erinnern mit immer weniger Zeitzeugen.
Anregende Gespräche über Gemeinsamkeiten und Unterschiede lieferten dabei Impulse und eröffneten neue Perspektiven. Beide Seiten waren sich einig: Ein Fokus auf Vernetzung und einem stärkeren Austausch zwischen den Institutionen kann die Gedenkstätte Andreasstraße und die Gedenkstätte Point Alpha nur resistenter und zielgerichteter in der gemeinsamen Arbeit gegen das Vergessen und für eine demokratische Zukunft machen.




