Die Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung unter dem Titel „Alles bleibt anders. Transformationserfahrungen seit 1989/90“, die kürzlich im Ringberg Hotel in Suhl stattfand, haben wir zum Informationsaustausch und zur Präsentation der Arbeit von Point Alpha genutzt. Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Vorstand Benedikt Stock stellten die wissenschaftlich-pädagogischen Mitarbeiterinnen Daniela Theurer und Aline Gros das Theaterprojekt „Geschleift“ der interessierten Fachwelt in Form eines Vortrags mit anschließender
Diskussion vor. Das Theaterstück, das 2025 gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Wigbertschule Hünfeld (Geschichts-AG, Leistungskurs Geschichte, Grundkurse Darstellendes Spiel) entwickelt wurde und im gleichen Jahr zur Aufführung kam, wurde von den Historikerinnen und Historikern der Geschichtsmesse intensiv besprochen. Dies betraf sowohl den Inhalt des Stücks, das sich der Geschichte der DDR-Zwangsaussiedlungen widmet, als auch die konkrete Durchführung des Theaterprojekts mit den Schülerinnen und Schülern.
An unserem Besucherstand ergaben sich während der Messe immer wieder Gespräche über die Arbeit von Point Alpha. Auch Kontakte für zukünftige Projekte konnten geknüpft werden, z.B. in Bezug auf Workshops im „Grünen Band“, das heute den ehemaligen Todesstreifen an der innerdeutschen Grenze auch im Bereich der Gedenkstätte Point Alpha durchzieht.
Dankbar sind wir für die vielen wissenschaftlichen Vorträge und Podiumsgespräche, die von der Bundesstiftung Aufarbeitung zum Thema der Messe organisiert worden sind. Diese unterstrichen die Relevanz und Aktualität der Aufarbeitung der Geschichte der deutschen Zweistaatlichkeit, des Kalten Krieges sowie der Transformationszeit im Zuge der deutschen Wiedervereinigung.




