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Onlineseminar am 24.6: Zwischen Kennedy und Kreml – Die internationale Dimension des Mauerbaus 1961

Lesezeit: 2 Minuten

Mit der Errichtung der Berliner Mauer manifestierte sich 1961 die Teilung Europas in zwei Machtblöcke in symbolhafter Weise. Der „antifaschistische Schutzwall“ bestimmte fortan nicht nur das Leben der Menschen im geteilten Deutschland, sondern hatte auch direkte Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen den Supermächten USA und UdSSR. „Zwischen Kennedy und Kreml“ – unter diesem Titel widmet sich die Point Alpha Akademie dem historischen Ereignis und seinen Folgen in einem eintägigen Onlineseminar am Donnerstag, 24. Juni, ab 9 Uhr.

„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ – der Weg zur Berliner Mauer im Kalten Krieg“ wird ab 9.15 Uhr von Johannes Schneider, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Point Alpha Stiftung, dargestellt. „Die Amerikaner in Berlin. Ein wechselvolles Verhältnis im Kalten Krieg“ diesem Komplex geht um 10.45 Dr. Stefanie Eisenhuth vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam auf den Grund. Unter der Überschrift „Nikita Chruschtschow zwischen Berliner Ultimatum und Berliner Mauer“ steht ab 15 Uhr der Beitrag von Matthias Uhl vom Deutschen Historischen Institut in Moskau. „Innere Sicherheit oder internationale Angelegenheit? – Die Außenpolitik der DDR nach dem Mauerbau“ beleuchtet ab 16.15 Uhr Philipp Metzler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Point Alpha Stiftung. Zum Abschluss findet ab 17.30 Uhr eine Diskussion statt. Kooperationspartner sind die Hessische Landeszentrale für politische Bildung und die Bundeszentrale für politische Bildung.

Obwohl in den USA die Empörung über den Mauerbau groß war, ist von US-Präsident Kennedy der Ausspruch gegenüber seinen Mitarbeitern überliefert, dass die Mauer zwar keine schöne Lösung sei, aber immerhin den Krieg verhindere. Tatsächlich entspannte sich in der Folge die zuvor konfrontative Situation – vor allem in Berlin. Gleichzeitig bewies die Mauer, dass die UdSSR nicht weiter nach Westen ausgreifen würde. Das Schicksal der nun eingeschlossenen beziehungsweise getrennten Menschen in Deutschland war dabei weder für das Weiße Haus noch für den Kreml von vorrangiger Bedeutung. Als bestimmender Faktor galt für beide Seiten vielmehr, die militärische Eskalation auszuschließen und ihre jeweilige Einflusssphäre abzusichern. Damit ist die Mauer auch als Endpunkt des territorialen „Aushandlungsprozesses“ in der ersten Phase des Kalten Krieges zu verstehen. Von hier an begann ein politischer Annäherungsprozess zwischen West und Ost, der schließlich zu konkreten Maßnahmen zur Entspannung führte.

Das kostenfreie Seminar findet in GoToMeeting statt, Anmeldung gleich hier

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