Premiere für ein neues Serviceangebot direkt am Haus auf der Grenze: Rechtzeitig zum Start in die neue Saison wird auf Point Alpha ab Samstag, den 9. Mai, eine neue Gastrostation eröffnen. Die „Bar89“ ist Treffpunkt für Gespräche, Drinks und Begegnungen am historischen Ort. Der Name ist natürlich angelehnt an Freiheit, Aufbruch und Verbindung als die wunderbare Grenzöffnung und Wiedervereinigung an dieser Stelle vor 37 Jahren passierte.


Nur wenige Meter von der „Bar89“ entfernt öffnete sich am 22. Dezember 1989 die Grenze.
Vier Jahrzehnte lang war die Rhön geteilt, der Eiserne Vorhang trennte die Menschen. Aus dem Todesstreifen ist eine Lebenslinie geworden, die Gäste von nah und fern anzieht, um die herrliche Landschaft im Biosphärenreservat Rhön zu entdecken und die Erinnerungskultur am authentischen Geschichtsort zwischen Rasdorf und Geisa zu erkunden. Die „Bar89“ setzt als Erholungspunkt in exponierter Lage nun zusätzliche Akzente. Gereicht werden alkoholfreie Erfrischungsgetränke, frisch gezapftes Hochstift-Pils und Will-Bräu Helles, kleine Knabbereien und leckeres Eis zur Abkühlung. Auf der Karte sind überwiegend Produkte von heimischen Unternehmen zu finden.
Geöffnet ist die „Bar89“ bis in den Herbst an allen Samstagen und Sonntagen sowie an Feiertagen von 11 Uhr bis 18 Uhr. Willkommen sind nicht nur Besucher der Gedenkstätte Point Alpha, sondern selbstverständlich auch Wanderer und Radfahrer, allen voran aber die heimische Bevölkerung, die mit Familien und Freunden an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze einfach einen gemütlichen Aufenthalt in toller Umgebung mit einem einzigartigen Panoramablick ins Hessische Kegelspiel sowie ins Geisaer Amt verbringen möchten.

Nach einer Wanderung am Grünen Band hat man sich gleich neben der Friedensspirale eine Pause verdient.
„Mit der „Bar 89“ am Haus auf der Grenze wird unser gastronomisches Angebot abgerundet. Ein Service, der immer wieder von Touristen nachgefragt worden war“, erklärt Benedikt Stock, Geschäftsführender Vorstand der Point Alpha Stiftung. Betrieben wird die Bar von der neu gegründeten Point Alpha Service GmbH, deren Geschäfte vom Vorstand der Stiftung in Personalunion geleitet werden. Unterstützt und umgesetzt wurde das Konzept in harmonischer Kooperation mit dem Hochstiftlichen Brauhaus Fulda mit seinem Außendienstmitarbeiter Sebastian Heck.

Die ersten Skulpturen am Weg der Hoffnung sind nur wenige Schritte von der „Bar89“ zu erreichen.
„Natürlich steht das Erlebnis, die Versorgung und die Aufenthaltsqualität der Besucher im Vordergrund. Gleichzeitig wollen wir aber neue Wege gehen, um eigeninitiativ den immer größer werdenden Herausforderungen für Gedenkstätten proaktiv entgegenzuwirken. Die Point Alpha Stiftung will schließlich nicht nur Kostensteigerungen beklagen, sondern versuchen diese mit eigenen Aktivitäten zu kompensieren“, erklärt Stock die Hintergründe. „Die Einnahmen, die am Ende übrigbleiben, fließen nämlich in die gemeinnützige Bildungsarbeit von Point Alpha, um beispielsweise Workshops und Projekte auch in Zukunft in bewährter Qualität für Schulklassen und Jugendliche anbieten zu können.“
„Point Alpha ist ein Zeitzeugnis, das Weltgeschichte atmet und dadurch in die Gegenwart und Zukunft wirkt. Das muss man einfach erleben“, motiviert Benedikt Stock potentielle Interessenten. Vor oder nach dem Besuch der „Bar 89“ können Gruppen und Einzelpersonen natürlich gerne auch die Gedenkstätte besuchen, eine Führung durch die Ausstellungen, eine Wanderung am Grenzlehrpfand oder eine Tour am „Weg der Hoffnung“ planen und buchen. Dann lohnt sich ein Ausflug zu Point Alpha also doppelt. Infos & Anmeldung: Telefon 06651 / 919030, service@pointalpha.com. oder hier auf der Homepage.




