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Europapolitiker Sven Simon besuchte Gedenkstätte

By 16. März 2026No Comments
Lesezeit: 2 Minuten

Zu einem lange geplanten Besuch traf Sven Simon, Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP), in der Gedenkstätte Point Alpha ein. Die Vorstände Benedikt Stock und Philipp Metzler begrüßten den Juristen am Haus auf der Grenze. In einer Überblicksführung lernte Simon nicht nur das Gelände, sondern auch die Angebote der Point Alpha Stiftung und ihrer Akademie kennen.

Der Blick von Sven Simon geht ins ehemalige Sperrgebiert von Thüringen.

Der Blick von Sven Simon geht ins ehemalige Sperrgebiet von Thüringen.

Mit Philipp Metzler diskutierte Sven Simon, wie oder ob sich die Vergangenheit in der aktuellen Konfliktsituation in der Ukraine spiegele. Die Diskussion zeigte, dass man an einem Ort wie Point Alpha unterschiedliche Auffassungen vertreten und austauschen kann. Neben der welt- und sicherheitspolitischen Gesamtwetterlage erregten die regionalgeschichtlichen Facetten der Dauerausstellung die Aufmerksamkeit des Europapolitikers. An diesen zeige sich, wie der Kalte Krieg und die deutsche Teilung in den Alltag der Menschen vor Ort einwirkte, sagte Benedikt Stock.

Bei frühlingshaften Temperaturen lief das Trio entlang der rekonstruierten Grenzsperranlagen zum historischen US Camp „OP Alpha“. Vom Beobachtungsturm aus blickte Simon über die ehemalige innerdeutsche Grenze hinweg nach Geisa. „Dass die US-Amerikaner so nah an der Grenze stationiert waren, wusste ich nicht“, gab der Politiker zu Protokoll und verdeutlichte damit das große Glück, dass der Observation Post nach dem Abzug der US-Soldaten und einer Nachnutzung durch Geflüchtete erhalten geblieben ist. Mit einer Begehung des historischen Ortes und einem Austausch über tagesaktuelle Fragen der Politik endete der Besuch.