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Zwischen Kennedy und Kreml – Die internationale Dimension des Mauerbaus 1961 – Onlineseminar

24. June um 9:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Free
Kooperationspartner dieses Onlineseminars sind die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und die Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ)

Mit der Errichtung der Berliner Mauer manifestierte sich 1961 die Teilung der Welt in zwei Machtblöcke in symbolhafter Weise. Der „antifaschistische Schutzwall“ bestimmte fortan nicht nur das Leben der Menschen im geteilten Deutschland, sondern hatte auch direkte Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen den Supermächten USA und UdSSR. Obwohl in den USA die Empörung über den Mauerbau groß war, ist von Präsident Kennedy der Ausspruch gegenüber seinen Mitarbeitern überliefert, dass die Mauer zwar keine schöne Lösung sei, aber immerhin den Krieg verhindere. Tatsächlich entspannte sich in der Folge die zuvor konfrontative Situation, vor allem in Berlin. Gleichzeitig bewies die Mauer, dass die UdSSR nicht weiter nach Westen ausgreifen würde. Das Schicksal der nun eingeschlossenen bzw. getrennten Menschen in Deutschland war dabei weder für das Weiße Haus noch für den Kreml von vorrangiger Bedeutung. Als bestimmender Faktor galt für beide Seiten vielmehr, die militärische Eskalation auszuschließen und ihre jeweilige Einflusssphäre abzusichern. Damit ist die Mauer auch als Endpunkt des territorialen „Aushandlungsprozesses“ in der ersten Phase des Kalten Krieges zu verstehen. Von hier an begann ein politischer Annäherungsprozess zwischen West und Ost, der schließlich in konkreten Maßnahmen zur Entspannung gipfelte. Das eintägige Seminar wird per GoToMeeting angeboten.

Seminarprogramm:

09:00 Uhr Begrüßung und Einführung

 

09:15 Uhr „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ – Der Weg zur Berliner Mauer im Kalten Krieg, Johannes Schneider, Point Alpha Stiftung
10:45 Uhr „Amerikas Berlin“? Entstehung und Herausforderung einer besonderen Beziehung
Dr. Stefanie Eisenhuth vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
12:15 Uhr Pause
15:00 Uhr Nikita Chruschtschow zwischen Berliner Ultimatum und Berliner Mauer
Dr. Matthias Uhl, Deutsches Historisches Institut Moskau
16:15 Uhr Innere Sicherheit oder internationale Angelegenheit? Die Außenpolitik der DDR nach dem Mauerbau
Philipp Metzler, Point Alpha Stiftung 
17:30 Uhr Abschließende Diskussion

Tickets

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Details

Date:
24. June
Time:
9:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Cost:
Free
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03 69 67 / 59 64 271
Email:
akademie@pointalpha.com

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Nadine Hofmann
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Telefon:
036967/5964271
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