Im Rahmen seiner Sommertour besuchte Andreas Bausewein (SPD), Kommunalstaatssekretär im Thüringer Innenministerium, die Gedenkstätte Point Alpha. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Point Alpha Stiftung mit Benedikt Stock und Philipp Metzler am westlichsten Zipfel des Geisaer Amtes erfuhr Bausewein „aus erster Hand“ über die Geschichte der deutschen Teilung und des Kalten Kriegs sowie über die Aufgaben und Herausforderung der Gedenkstätte im Alltagsbetrieb.

Im Haus auf der Grenze auf Zeitreise: Der SPD-Politiker Bausewein mit Philipp Metzler. Fotos: Johannes Schneider
Bei einem Rundgang durch die Ausstellungen blieb Zeit für Gespräche. Angeschnitten wurden dabei unter anderem die Bildungsarbeit, das Grüne Band und die Stiftungsarbeit an sich. Benedikt Stock freute sich, dass sich der Landespolitiker die Zeit nahm, um den unvergleichbaren Erinnerungsort persönlich in Augenschein zu nehmen und die Verbindung zum Nationalen Naturmonument Grünes Band nachzuvollziehen. Ein guter Austausch mit den Vertretern aus der Landeshauptstadt Erfurt sei Point Alpha wichtig, zumal der Freistaat Thüringen die Aktivitäten der Stiftung fortwährend unterstütze. „Die Gedenkstätte macht die Teilung Deutschlands und die Auswirkungen des Ost-West-Konflikts sichtbar und begreifbar“, zeigte sich der Politiker beeindruckt von der Erinnerungsarbeit vor Ort. Begleitet worden war der Staatssekretär von Bürgermeisterin und Stiftungsratsmitglied Manuela Henkel. Mit ihr und Vertretern benachbarter Gemeinden hatte er im Anschluss über die Möglichkeiten und Probleme einer gemeinsamen Notfallplanung gesprochen sowie die Situation der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes vor Ort erörtert.




