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“Der Schnitt” – neue Veranstaltungsreihe

Lesezeit: 2 Minuten

Ab dem 26. Mai 1952 beginnt die DDR ihre Grenze zur Bundesrepublik Deutschland endgültig abzuriegeln. Die 1.400 Kilometer lange innerdeutsche Grenze wird zum Sperrgebiet mit einschneidenden Folgen für die dort lebenden Menschen.

Während der 13. August 1961 als Tag des Baus der Berliner Mauer vielen Menschen gut bekannt ist, sind die weitreichenden Folgen der Grenzabriegelung 1952 weniger präsent im kollektiven Gedächtnis verankert. Der Thüringer Geschichtsverbund und die Stiftung Naturschutz Thüringen haben eine Veranstaltungsreihe entwickelt, in der an die Grenzschließung vor 70 Jahren und an die weiteren Folgen der endgültigen Teilung Deutschlands erinnert werden soll. An vielen Orten in Thüringen finden zwischen dem 19. Mai und 10. November 2022 verschiedene Veranstaltungen statt, wie Tagungen, Grenzwanderungen, Erzählsalons, Zeitzeugengespräche, Vorträge usw.

Beteiligt ist auch die Point Alpha Stiftung, die am Freitag, 15. Juli interessierte Bürger zu einer Gedenkveranstaltung ins Haus auf der Grenze mit anschließender Kranzniederlegung einlädt. Beginn ist um 17 Uhr. Im Kontext der Hauptveranstaltung gibt es weitere spannende Angebote: Bereits am Donnerstag, den 14. Juli, zeigt die Point Alpha Stiftung im US Camp einen Film innerhalb des Sommerkinos, der die Folgen der Errichtung der Sperranlagen an der innerdeutschen Grenze in den Fokus nimmt. In „Himmel ohne Sterne“ geht es um Freundschaften, Familien und Beziehungen sowie Hoffnung und Hoffnungslosigkeit an der innerdeutschen Grenze. Am Samstag und Sonntag, 16./17. Juli gibt es zudem die Möglichkeit, an jeweils zwei kostenlosen Führungen durch die Ausstellungen und Anlagen der Gedenkstätte teilzunehmen.

„Mit den vielfältigen Veranstaltungen wird das Leben im Sperrgebiet, aber auch generell die deutsche und europäische Teilung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges thematisiert. Der Bau einer tödlichen Grenze zwischen Ost und West, die Familien, Dorfgemeinschaften und Regionen trennte, ist Teil unserer Erinnerung und wirkt bis heute nach. Darüber müssen wir sprechen“, sagt Dr. Peter Wurschi, Thüringer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

„Die Veranstaltungsreihe soll an die Grenzabriegelung vor 70 Jahren erinnern, aber auch gleichzeitig den Blick in die Zukunft richten.“, so Denis Peisker, Geschäftsführer des Stiftung Naturschutz Thüringen „In den Erzählsalons lassen wir Zeitzeugen zu Wort kommen und bei Grenzwanderungen zeigen wir die Entwicklung des Grünen Bandes vom ehemaligen Todesstreifen zum Lebensraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten.“

Alle weiteren Informationen zu den Veranstaltungen der Reihe finden Sie auf der Website der Stiftung Naturschutz Thüringen unter: https://www.stiftung-naturschutz-thueringen/1952 und unter: https://www.geschichtsverbund-thueringen.de.

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