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Grenzen in Europa – Onlineseminar am 20. Mai

Von 5. Mai 2021Mai 21st, 2021Keine Kommentare
Lesezeit: 4 Minuten

„Vom Deutschen Reich zum wiedervereinigten Deutschland. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Nation, Einheit und Grenzen anlässlich 150 Jahre Reichsgründung“ – unter diesen Titel stellt die Point Alpha Akademie ihr Onlineseminar am 20. Mai. Ausgehend von der Proklamation von Wilhelm I. zum Kaiser analysieren die Referenten deren Auswirkung und vor allem die Ursachen und Folgen von Grenzziehungen in Mitteleuropa bis in die Gegenwart.

„Die Reichsgründung 1871. Zwischen Kleinstaaterei und Preußentum“ nimmt ab 9.15 Uhr Philipp Metzler M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter Point Alpha Stiftung in den Blick. Dem Thema „In Deutschland oder Polen? Dilemma des Selbstbestimmungsrechts der Nationen in Oberschlesien im Spiegelbild der Abstimmung und der polnischen Aufstände 1919- 1921“ widmet sich um 10.45 Uhr Prof. Dr. Ryszard Kaczmarek von der Schlesischen Universität Kattowitz. Unter die Überschrift „Im Schatten Preußens: Deutsche Frage und deutsche Westgrenze 1871 bis 1957“ hat Prof. Dr. Hans-Werner Hahn von der Friedrich-Schiller-Universität Jena seinen Vortrag um 15 Uhr gestellt. Zu „Weg zur Anerkennung der Oder-Neiße-Linie in Zeiten des Kalten Kriegs und der deutsch-polnische Grenzvertrag 1990“ referiert schließlich ab 16.15 Uhr Dr. Roman Smolorz, Wissenschaftlicher Leiter der Point Alpha Stiftung. Zum Abschluss findet ab 17.30 Uhr eine Diskussion statt. Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an alle, die an Geschichte interessiert sind. Kooperationspartner sind die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen (LZT) und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Mit der Proklamation des preußischen Königs Wilhelm I. zum Kaiser des neu gegründeten Deutschen Reiches schien die deutsche Frage in Mitteleuropa endgültig gelöst zu sein. Seit fast einem Jahrhundert hatten verschiedene gesellschaftliche Gruppen einen deutschen Nationalstaat angestrebt. War sich die Revolution von 1848 noch uneinig über den Umfang dieses Staates, setzte Bismarck die kleindeutsche Lösung unter preußischer Führung in die Tat um. Die Grenzen Deutschlands änderten sich in den nächsten über 140 Jahren bedingt durch Kriege und Teilung mehrfach. Erst der Einigungsvertrag von Ende August und der Zwei-plus-vier Vertrag im September 1990 legten die heute gültigen Grenzverläufe fest. Jede Veränderung bedeutete enorme soziale und wirtschaftliche Auswirkungen für die betroffene Bevölkerung. Das Seminar untersucht Ursachen und Folgen von Grenzziehungen in Mitteleuropa.

Das Seminar findet in GoToMeeting statt. Anmeldungen können Sie bis spätestens 19. Mai per E-Mail unter akademie@pointalpha.com oder telefonisch unter (036967) 5964271 vornehmen.

Das Programm im Überblick:

09:00 Uhr

Begrüßung und Einführung

09:15 Uhr

Die Reichsgründung 1871. Zwischen Kleinstaaterei und Preußentum, Philipp Metzler M.A., Point Alpha Stiftung

10:45 Uhr

In Deutschland oder Polen? Dilemma des Selbstbestimmungsrechts der Nationen in Oberschlesien im Spiegelbild der Abstimmung und der polnischen Aufstände 1919-1921 , Prof. Dr. Ryszard Kaczmarek, Schlesische Universität Kattowitz

12:15 Uhr

Pause

15:00 Uhr

Im Schatten Preußens: Deutsche Frage und deutsche Westgrenze 1871 bis 1957, Prof. Dr. Hans-Werner Hahn, Friedrich-Schiller-Universität Jena

16:15 Uhr

Der Weg zur Anerkennung der OderNeiße-Linie in Zeiten des Kalten Kriegs und der deutsch-polnische Grenzvertrag 1990, Dr. Roman Smolorz, Point Alpha Stiftung

17:30 Uhr

Abschließende Diskussion

Seminarleitung: Philipp Metzler M.A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Point Alpha Stiftung

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