Sprecher 1: Mein Name ist Private First Class Paul Kurzweg. Ich war von 1978 bis 1981 in der C-Kompanie, Erste Schwadron, 11th Armored Cavalry Regiment. Wie ich bereits zuvor erwähnt habe, führten wir auch Grenzpatrouillen durch. Die meisten Patrouillen wurden von einem für den Wachdienst an der Grenze ausgebildeten Unteroffizier oder Offizier geführt. Jede Patrouille bewegte sich entlang der Grenze mit zwei Jeeps, von denen jeder mit drei Soldaten besetzt war. Der Jeep-Kommandant, der Jeep-Fahrer und ein Funker oder MG-Schütze. Eine Patrouille konnte manchmal nur ein paar Stunden dauern oder den ganzen Tag, oder – wenn man Nachtschicht hatte – die ganze Nacht. Wir waren ein wenig neidisch auf die ostdeutschen Patrouillen, weil sie auf ihrer Seite der Grenze richtige Straßen hatten, auf denen sie fahren konnten, während wir alte Rücke- oder Feldwege benutzen mussten, um zu unseren Patrouillenpunkten zu gelangen. Wir hatten ein gutes Verhältnis zu den westdeutschen Beamten des Bundesgrenzschutzes. Während der Patrouillen traf man sich gelegentlich und tauschte Informationen aus. Der deutsche Zoll hatte bei seinen Patrouillen immer Hunde dabei, Deutsche Schäferhunde, und trug immer diese markanten grünen Uniformen. Ich erinnere mich an einen besonderen Moment bei einer Tagespatrouille, als plötzlich drei ostdeutsche Soldaten aus dem Nichts auftauchten. Sie standen direkt vor uns auf der westlichen Seite der Grenze, und wir wussten nicht, wo sie hergekommen waren. Wir glaubten, dass sie aus einem nahegelegenen Tunnel gekommen waren. Heute wissen wir, dass die ostdeutsche Seite an verschiedenen Stellen Tunnel hatte.
Sprecher 2: Mein Name ist Major Robert Hurley. Von 1978 bis 1980 war ich dem 11th Armored Cavalry Regiment zugeteilt und in Fulda stationiert. Eine der wichtigsten Aufgaben am OP Alpha waren die Grenzpatrouillen. Die Routen führten vom OP aus nach Südosten und bogen dann nach Nordwesten ab, mit einer Reihe von Beobachtungspunkten. Die Beobachtungspunkte lagen normalerweise ein bis zwei Kilometer auseinander. Sie waren so angelegt, dass man von jedem Punkt aus das Gelände zwischen den Punkten gut beobachten konnte. Es gab eine hervorragende Zusammenarbeit mit dem westdeutschen Bundesgrenzschutz und dem Zoll. Sie waren unser rechter Arm, wenn es um die Grenzpatrouillen ging, da sie die Grenze wie ihre Westentasche kannten. Wir koordinierten alles, was wir taten, mit ihnen, was eine großartige Partnerschaft entstehen ließ.
Sprecher 3: Mein Name ist Sergeant Jim Payne, und ich war von Mai 1983 bis Februar 1985 in Fulda mit der B-Kompanie des 11th Armored Cavalry Regiments stationiert. Ich bin sehr stolz auf meinen Dienst am OP Alpha. Es war eine entscheidende Zeit für die Freiheit in der Welt. Wir waren sehr gut vorbereitet zu kämpfen und hielten uns für die am besten ausgebildete und ausgerüstete Armee der Welt. Uns wurde gesagt, dass wir dem sowjetischen Block zahlenmäßig weit unterlegen seien, aber wir glaubten trotzdem, dass wir kämpfen und gewinnen würden. Ich dachte, es würde zu einem umfassenden Krieg zwischen den Sowjets und den USA kommen. Seit meiner Militärzeit am OP, bin ich ein paar Mal zurückgekehrt und habe es jedes Mal sehr genossen. Ich bin sehr dankbar, dass der OP erhalten geblieben und in einen so schönen Ort umgewandelt worden ist. Ich denke, es ist wichtig für die Welt, sehen zu können, wie es damals war, damit wir es nicht vergessen. Ich bin auch sehr dankbar, dass meine Kinder sehen konnten, wie es war, und dass Freiheit immer ihren Preis hat. Ich denke, dass unser Dienst hier an der Grenze des sowjetischen Blocks extrem wichtig war. Hätte es keine starke Abschreckung gegeben, hätte der Kalte Krieg nicht friedlich geendet.

