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Ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt – das große Fest der Hessen

By 29. Juni 2026No Comments
Lesezeit: 5 Minuten

Es war ein „heißer“ Auftritt und eine hervorragende Werbung für die Gedenkstätte. Auch Point Alpha hatte sich für zehn Tage vom Hessentags-Fieber anstecken lassen und war über die Festtage immer für die Besucher sichtbar. Ein tolles Erlebnis, dass sicherlich für alle in guter Erinnerung bleibt.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (links) und Fuldas OB Dr. Heiko Wingenfeld (r.) bedankten sich bei Benedikt Stock für das Engagement der Point Alpha Stiftung.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (links) und Fuldas OB Dr. Heiko Wingenfeld (r.) bedankten sich bei Benedikt Stock für das Engagement der Point Alpha Stiftung.

Ein besonderer Höhepunkt war der Festumzug zum Abschluss des Hessentags. Mit einem aufwendig gestalteten Motivwagen, unterstützt von Möller’s Rhöntransporte Logistik und der Zimmerei Marcel Fleck, beteiligte sich die Stiftung Point Alpha bei tropischen Temperaturen und tausenden Zuschauern am Straßenrand. am vielfältigen Festzug durch die Fuldaer Innenstadt. Stiftungsmitarbeiter, ehrenamtliche Gästeführer sowie Mitglieder des Fördervereins begleiteten den Wagen und präsentierten Point Alpha einem großen Publikum entlang der Strecke. Auch Hessens Ministerpräsident Boris Rhein erhielt bei dieser Gelegenheit aus der Hand von Benedikt Stock einen Coin als besonderes Andenken. Der Hessische Rundfunk übertrug den Festzug live im Fernsehen; die Aufzeichnung ist auch auf YouTube oder der ARD-Mediathek abrufbar.

Rund 1,1 Millionen Menschen besuchten den Hessentag 2026 in Fulda und nutzten die Gelegenheit, die Barockstadt und das vielfältige Veranstaltungsprogramm zu erleben. Auch die Gedenkstätte Point Alpha war während der zehn Festtage vor Ort vertreten und informierte an ihrem Messestand über die Geschichte des Kalten Krieges, der deutschen Teilung und das Leben an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Gemeinsam mit dem Notaufnahmelager Gießen und dem Grenzmuseum Schifflersgrund stellte die Stiftung Point Alpha das museale Angebot in Hessen vor. Zahlreiche Besucher kamen mit den Mitarbeitern ins Gespräch, informierten sich über die Gedenkstätte, das US Camp, die Ausstellungen und das historische Außengelände und nahmen Informationsmaterial für einen späteren Besuch mit.

Zeitzeugengespräch mit Johannes Büchel (l.) und Kai Ulrich.

Zeitzeugengespräch mit Johannes Büchel (l.) und Kai Ulrich.

Darüber hinaus beteiligte sich Point Alpha mit drei Vorträgen und einem Zeitzeugengespräch am Veranstaltungsprogramm auf der Bühne im Treffpunkt Hessen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Bezug der Gedenkstätte zu Fulda: In der Stadt befand sich während des Kalten Krieges das Hauptquartier der US-Kavallerie-Einheiten, die auch am Beobachtungsstützpunkt OP Alpha ihren Dienst versahen. So wurde deutlich, wie eng die Geschichte Point Alphas mit Fulda und der Region verbunden ist.

Ergänzt wurde das Programm durch einen Vortrag zum Ukrainekrieg sowie einen Beitrag zum Grünen Band. Beim Zeitzeugengespräch kamen Kai Ulrich aus Tann und Johannes Büchel aus Schleid zusammen. Aus thüringischer und hessischer Perspektive berichteten sie vom Aufwachsen an der innerdeutschen Grenze, von persönlichen Erfahrungen im Grenzgebiet und von den Veränderungen nach Friedlicher Revolution, Mauerfall und Wiedervereinigung.

Nach vielen verteilten Flyern, zahlreichen Gesprächen und vielen interessierten Rückmeldungen ist der Point-Alpha-Stand inzwischen wieder abgebaut. Die Stiftung Point Alpha blickt auf zehn ereignisreiche Tage in der Barockstadt zurück und bedankt sich herzlich bei der Stadt Fulda, allen Organisatoren des Hessentags sowie den vielen freiwilligen Helfern für ein gelungenes Landesfest.

2027 findet der Hessentag in der Stadt Idstein im Rheingau-Taunus-Kreis statt. Point Alpha freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen.