In diesem eindrucksvoll dokumentierten Werk beleuchten die Autoren Wolfgang Christmann und Bruno Leister die bewegende Geschichte von über 30 einst existierenden Höfen und Mühlen im Geisaer Amt, die in der Zeit der innerdeutschen Teilung gezielt geräumt, zerstört oder zwangsweise verlassen wurden – angeblich “zur eigenen Sicherheit”.
Das Buch versammelt auf über 400 Seiten detailreiche Chroniken, persönliche Erinnerungen, Zeitzeugenberichte, historische Fotografien und genealogische Informationen. Es wirft ein besonderes Licht auf die Schicksale der Familien, die an der innerdeutschen Grenze lebten und Opfer der DDR-Grenzpolitik wurden. Vorgestellt werden u.a.:
- Ziegelei und Wohnhäuser in Wenigentaft
- Die Buchenmühle, der Fischerhof und zahlreiche weitere Hofanlagen
- Der Weiler Mückenhof sowie Einzelhöfe wie der Kohlbachhof, der Jakobshof oder der Seeleshof
- Zwangsumsiedlungen, MfS-Beobachtungen, Fluchtversuche und Abrisse
- Gedenkorte wie das Geisaer Waldhäuschen und das Geiserämter Kreuz
Das Buch ist ein bedeutender Beitrag zur Aufarbeitung der deutsch-deutschen Geschichte im ländlichen Raum und eine Würdigung der betroffenen Menschen. Es richtet sich an historisch Interessierte, Heimatforscher sowie an Nachkommen der Familien, die einst dort lebten.























