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Seminar: „Opfer der Innerdeutschen Grenze“

Mit dem Bau der Grenzsperranlagen sind unzählige dramatische Schicksale verbunden: Unter dem Titel „Opfer der Innerdeutschen Grenze“ bietet die Point Alpha Akademie am Mittwoch und Donnerstag, den 11./12. September, im Schloss Geisa ein spannendes Seminar an. Alle Interessierten sind willkommen, Anmeldungen ab sofort möglich.
Ausgehend vom persönlichen Leben zweier Zeitzeugen und einem biografischen Workshop geht das Seminar der Definition des Begriffes Opfer der Innerdeutschen Grenze sowie der Identifizierung diverser Opfergruppen und deren spezifischer Schicksale nach. Durch wissenschaftliche Vorträge zum Forschungsstand zu Opfern am Eisernen Vorhang sowie speziell zur Zwangsumsiedlungsmaßnahme „Ungeziefer“ 1952 wird das Thema in den größeren Zusammenhang von Wissenschaft, Politik und Erinnerungskultur eingebettet und diskutiert. Im Besonderen geht das Seminar der Frage der Behandlung des beweglichen Vermögens der Zwangsumgesiedelten nach und erörtert nicht zuletzt den Umgang mit dem mobilen Besitz von Personen, die vor oder nach ihrer erzwungenen Ausweisung republikflüchtig geworden waren.
Das zweitägige Seminar findet in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung statt. Nach Möglichkeit bitte ein mobiles Endgerät für die Workshoparbeit (Idealfall Tablet) mitbringen. Die Tagungsgebühren betragen inkl. Verpflegung pro Person 35 Euro im Einzelzimmer, 20 Euro im Doppelzimmer und 10 Euro ohne Übernachtung. Infos & Buchung: Susanne Bott Telefon 036967/596422, E-Mail: akademie@pointalpha.com.
Mittwoch, 11.9. 2024
Tagungsraum Roter Saal
| 13:00 Uhr | Begrüßung durch die Seminarleiter Jan Ludwig Antoni und Daniela Theurer; Einführung ins Thema |
| 13:30 Uhr | Moderiertes Zeitzeugengespräch: Christa Hollandt zum Thema Zwangsaussiedlung und Wolfram Schöbel zum Thema Ausreiseantrag und Konsequenzen |
| 15:30 Uhr | Kaffeepause |
| 16:00 Uhr | Workshop: Schicksale an der Innerdeutschen Grenze – Point Alpha Stiftung |
| 18:30 Uhr | Abendessen |
| 20:00 Uhr | Geselliger Austausch |
Donnerstag, 12.9. 2024
Gedenkstätte
| 07:30 Uhr | Frühstück |
| 08:30 Uhr | Eigenständige Fahrt zur Gedenkstätte (Platz der Deutschen Einheit 1, 36419 Geisa) |
| 09:00 Uhr | Vortrag: Forschungsansätze, Kategorien und Streitpunkte zu den Opfern am Eisernen Vorhang – Dr. Jan Kostka, Wiss. Mitarbeiter Freie Universität Berlin |
| 10:30 Uhr | Pause |
| 10:45 Uhr | Vortrag: Zwangsumsiedlungen in Thüringen 1952 und der Verbleib des Besitzes der Betroffenen – Alexander Heinert, Wiss. Mitarbeiter im Bereich Zeitgeschichte Volkskundliche Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen |
| 12:30 Uhr | Mittagessen |
| 13:30 Uhr | Führung durch die Gedenkstätte |
| 15:00 Uhr | Abschlussdiskussion |
| 15:30 Uhr | Abreise |


