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ZDF drehte mit Marie-Luise Tröbs zur „Zwangsaussiedlung“

By 5 février 2025No Comments
Lesezeit: 2 Minuten
Dreharbeiten und Interview: Das ZDF mit Marie-Luise Tröbs auf Point Alpha.

Dreharbeiten und Interview: Das ZDF mit Marie-Luise Tröbs auf Point Alpha.

Gedemütigt, enteignet und aus der Heimat verjagt – man sagt, die Zeit heilt alle Wunden, aber diese hier platzen immer wieder auf. Bis heute leiden die Überlebenden der Zwangsaussiedlungen unter dem erlittenen Unrecht. Das SED-Regime riss mit den Vertreibungen aus dem Sperrgebiet der DDR den Menschen den Boden unter den Füssen weg, kappte brutal ihre Wurzeln. Das Leid der Betroffenen begann vor rund 73 Jahren mit der „Aktion Ungeziefer“.

Insgesamt rund 12.000 Menschen, die in Grenzgebieten lebten und in der DDR als « politisch unzuverlässig » galten, mussten Haus und Hof verlassen. 35 Jahre nach der Wiedervereinigung leiden noch immer viele unter den Folgen des SED-Unrechts. Künftig sollen Opfer besser unterstützt werden. Der Bundestag hat vor wenigen Tagen dazu einen Gesetzentwurf beschlossen. Lange dafür gekämpft hat auch Marie-Luise Tröbs, seit 2008 Präsidentin des Bundes der in der DDR Zwangsausgesiedelten e.V. und als Zeitzeugin zudem eng verbunden mit der Point Alpha Stiftung. Zum Thema hat das ZDF mit Marie Luise Tröbs auch in der Gedenkstätte einen kompakten Film gedreht und einen Bericht verfasst. Zu sehen sind beide Beiträge in der Rubrik ZDFheute unter diesem Link: „Zwangsaussiedlung in der DDR“