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Vortrag und Sternen“kino“: Grenzenlose Reise zur Milchstraße

20. août um 19h00 bis 21h00

Über alle Grenzen und Kulturen hinweg fasziniert und inspiriert der bestirnte Himmel: Im Rahmen der Sternenparkwochen Rhön lädt die Gedenkstätte zu einer „Grenzenlosen Reise zur Milchstraße über Point Alpha“ ein. Das Sternen“kino“ mit einem Vortrag der Sternenfee Sabine Frank beginnt um 19 Uhr im Haus auf der Grenze. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Unzählige Mythen ranken sich um die Sternbilder und das leicht schimmernde Band der Sommermilchstraße. Deren Erkundung – zunächst mit den Augen, später mit hochspezialisierten technischen Geräten – bietet spannende Geschichten, Einblicke in Weltbilder und erzählt von einer maßgeblichen Erfindung, die uns nicht nur den Blick in das Weltall mit anderen Augen ermöglichte, sondern letztlich auch den technischen Fortschritt.

Sabine Frank, Koordinatorin im Sternenpark Rhön, lädt ein auf die Reise zur Milchstraße und darüber hinaus. Lauschen Sie den spannenden Geschichten und lassen Sie sich faszinieren von unglaublichen Aufnahmen. Am Ende landen die Teilnehmer wieder auf der Erde und bestaunen Nachtaufnahmen aus dem Sternenpark Rhön und hören ein Statement zum Schutz der Nacht. Der Vortrag ist leicht verständlich und für Alt und Jung ab zehn Jahren geeignet. Zum Abschluss geht es gemeinsam ins Freie und bei freier Sicht erklärt die Referentin markante Bilder in der Galaxie.

Grenzenlos ist der Himmel in der Rhön seit jeher und seit nunmehr 37 Jahren ist auch hier auf der Erde die Grenze verschwunden. Der authentische Geschichtsort ist Teil des Grünen Bandes im Biosphärenreservat, wo Erinnerungskultur und Naturschutz eine wertvolle Symbiose ergeben. Ausgezeichnet mit dem Prädikat „#lichtbewusstsein“ berücksichtigt die Gedenkstätte Point Alpha durch den bewussten Einsatz von Außenbeleuchtung den Schutz der Nachtlandschaft und leistet damit einen Beitrag zur Biodiversität. Das sah entlang des Todesstreifens einmal ganz anders aus:  An vielen Abschnitten des 1400 Kilometer langen Grenzzaunes war in den Jahren der Teilung die Milchstraße oft nur diffus zu erkennen, machte die Lichtverschmutzung von Tausenden von Peitschenlampen an der sogenannten Lichttrasse die Nacht zum hellen Tag. Als Lichtmasten dienten damals teils über 20 Meter hohe begehbare Betonpfähle mit Lampen und Scheinwerfern, je Mast waren bis zu 8000 Watt möglich. Eine belastende Licht-Atmosphäre nicht nur für die Bewohner im Sperrbezirk, sondern auch für Flora und Fauna.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.

Détails

  • Date : 20. août
  • Heure :
    19h00 bis 21h00

Lieu

Organisateur