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Fall « Arnstadt/Plüschke » – ARD dreht für „Crime-Time“ auf Point Alpha

By 18 juillet 2024No Comments
Lesezeit: 2 Minuten

Wer erschoss den ehemaligen Grenzoberjäger des BGS Hans Martin Plüschke? Eine Frage, die nicht nur die Menschen in der Region heute noch umtreibt. Auf Spurensuche befindet sich aktuell ein hr-Fernsehteam, um dieser Frage für einen dokumentarischen Dreiteiler für die Reihe ARD-Crime-Time nachzugehen. Auch ins Haus auf der Grenze von Point Alpha ist der Redakteur Markus Cebulla für seine Recherche gekommen. Wie war das damals im Kalten Krieg hier am „Observation Post Alpha? Welche Rolle spielt der Fall Arnstadt/Plüschke in den Ausstellungen? Rede und Antwort stand Vorstand und Studienleiter Philipp Metzler für alle Fragen.

„Ruhe bitte, Klappe die Erste“ für die Filmaufnahmen auf Point Alpha.

Der Fall von Plüschke, der in der Nacht zum 15. März des Jahres 1998 auf der Bundesstraße 84 zwischen Hünfeld und Rasdorf in seinem Taxi erschossen wurde, bleibt eines der großen Rätsel der deutsch-deutschen (Kriminal-)Geschichte. Raubüberfall oder Stasi-Rache? Schon damals schossen Spekulationen und Theorien ins Kraut. Vor allem auch wegen der Vorgeschichte: Plüschke hatte den DDR-Soldaten Rudi Arnstadt im August 1962 in der Nähe von Wiesenfeld bei einem Vorfall an der Grenze mit einer Kugel tödlich getroffen.

Auf die Dokumentation darf man auf alle Fälle gespannt sein. Produziert wird eine Kurzserie von drei Folgen à 30 Minuten, die voraussichtlich ab 18. Dezember in der ARD-Mediathek abgerufen werden können. Später soll dann eine Ausstrahlung in den regulären Programmen des Senders erfolgen.