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125 Jahre Regimentsgeschichte — Point Alpha gratuliert zum Jubiläum

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Die Geschichte der Gedenkstätte Point Alpha – ehemals des US-Beobachtungsstützpunkts Observation Post Alpha – ist ohne zwei Regimenter der US Army nicht denkbar: das 14th Armored Cavalry Regiment und – ab den frühen 1970er-Jahren – das 11th Armored Cavalry Regiment. Zum 125-jährigen Jubiläum gratuliert die Point Alpha Stiftung beiden Regimentern und allen Soldaten, die in ihren Reihen gedient haben: Danke für Ihren Einsatz!

Die Soldaten auf Kontrollfahrt mit dem Jeep.

Die Soldaten auf Kontrollfahrt mit dem Jeep.

Das Vermächtnis ist ein fester Bestandteil der Geschichte von Point Alpha und ein bleibendes Zeichen für Wachsamkeit und Freiheit. Auch wenn ihre Einsätze auf OP Alpha zeitlich aufeinander folgten, verbindet beide Einheiten ein gemeinsamer Ursprung: ihre Aufstellung am 2. Februar 1901. Ihre Namen stehen heute 125 Jahre später für Professionalität, Einsatzbereitschaft und Bündnistreue.

Über mehr als vier Jahrzehnte hinweg sicherten US-Kavalleristen die innerdeutsche Grenze bei OP Alpha. Ihre Präsenz trug dazu bei, Konflikte zu verhindern, Stabilität zu schaffen und Verbündeten wie Zivilbevölkerung Sicherheit zu geben. Dass aus dem vier Jahrzehnte währenden Kalten Krieg kein realer militärischer Konflikt auf europäischem Boden wurde, ist auch den US-amerikanischen Streitkräften am Eisernen Vorhang zu verdanken.

Nach der letzten Grenzpatrouille wurde die „Stars & Stripes“ endgültig eingeholt.

Mit dem Ende des Kalten Krieges wurde das Regiment aus den Kasernen der Fuldaer „Downs Barracks“ abgezogen. Am 30. März 1990 gingen die US-Streitkräfte ein letztes Mal „on Freedom‘s Frontier“ zwischen Rasdorf und Geisa auf Patrouille. 36 Jahre ist das nun her und auch in diesem Jahr, am 8. Mai, erinnert die Point Alpha Stiftung mit einem Festakt an diesen denkwürdigen Tag. Höhepunkt der Last Border Patrol ist das traditionelle Fahnenzeremoniell „Retreat Ceremony“, die diese Verbindung besonders unterstreicht.

„Die Point Alpha Stiftung verbindet eine lange, gewachsene Freundschaft mit der US Army, mit den amerikanischen Administrationen sowie den Verbänden der US-Veteranen. Die transatlantische Brücke ist auf dieser Ebene bestens frequentiert und standfest. Die vielen Kontakte und Initiativen zeigen, dass hier über Jahrzehnte etwas Besonderes gewachsen ist“, betont der Point Alpha Vorstand mit Benedikt Stock und Philipp Metzler.

Wichtige Eckdaten aus der Geschichte der Regimenter in den Jahren zuvor sind unter anderem die Teilnahme am Philippinisch-Amerikanischen Krieg, der Pancho-Villa-Expedition, dem Zweiten Weltkrieg, dem Vietnamkrieg, dem Golfkrieg sowie dem Irakkrieg. Heute ist das 11th ACR in Fort Irwin, Kalifornien, stationiert und fungiert als „Gegner“  (OPFOR) für andere Einheiten der US Army im National Training Center.

Im Rückblick auf eine stolze Geschichte und militärische Professionalität: Herzlichen Glückwunsch zum 125. Geburtstag und „Suivez moi!“ – „Allons!“