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Großer Andrang zum Sommerkino-Auftakt

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Trotz Konkurrenz durch das Eröffnungsspiel der Fußball-EM lockte die erste Vorstellung des Point-Alpha-Sommerkinos mehr als hundert Menschen in den ehemaligen OP Alpha. Kein Wunder, denn nicht nur der Film „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ versprach gute Unterhaltung, sondern auch unser Star-Gast, die Regisseurin und Drehbuchautorin Aelrun Goette.

Aelrun Goette (r.) und Aline Gros. Foto: Johannes Schneider

Aelrun Goette (r.) und Aline Gros. Foto: Johannes Schneider

Nach einer Begrüßung der Filmfreunde durch den Geschäftsführenden Vorstand Benedikt Stock stellte Aline Gros, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Organisatorin der Veranstaltungsreihe, historische Hintergründe zum Film in einem Kurzvortrag dar. Dabei ging sie vor allem darauf ein, wie das Geschäft mit Mode, Models und Marketing in der DDR funktionierte. Gleichermaßen wies sie auf den politischen Kontext hin, der im Film subtil mitschwingt. Nach kurzweiligen 100 Minuten stellte sich Aelrun Goette den Fragen des Publikums; neben der Entstehungsgeschichte waren insbesondere die autobiographischen Bezüge des Films von Interesse – schließlich basiert der Film in Teilen auf der Lebensgeschichte Goettes, die selbst für die DDR-Frauenzeitschrift „Sibylle“ Modell stand und auf dem Cover abgebildet war.