{"id":48732,"date":"2025-07-18T08:05:15","date_gmt":"2025-07-18T06:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pointalpha.com\/?p=48732"},"modified":"2025-07-18T08:05:15","modified_gmt":"2025-07-18T06:05:15","slug":"der-grenzer-und-der-fluechtling-eine-nicht-alltaegliche-begegnung-von-zwei-zeitzeugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pointalpha.com\/fr\/der-grenzer-und-der-fluechtling-eine-nicht-alltaegliche-begegnung-von-zwei-zeitzeugen\/","title":{"rendered":"Der Grenzer und der Fl\u00fcchtling &#8211; eine nicht allt\u00e4gliche Begegnung von zwei Zeitzeugen"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit: <\/span> <span class=\"rt-time\"> 6<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span>[vc_row type=\u00a0\u00bbin_container\u00a0\u00bb full_screen_row_position=\u00a0\u00bbmiddle\u00a0\u00bb column_margin=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb column_direction=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb column_direction_tablet=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb column_direction_phone=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb scene_position=\u00a0\u00bbcenter\u00a0\u00bb text_color=\u00a0\u00bbdark\u00a0\u00bb text_align=\u00a0\u00bbleft\u00a0\u00bb row_border_radius=\u00a0\u00bbnone\u00a0\u00bb row_border_radius_applies=\u00a0\u00bbbg\u00a0\u00bb overflow=\u00a0\u00bbvisible\u00a0\u00bb overlay_strength=\u00a0\u00bb0.3&Prime; 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Mit \u201eWow\u201c kommentiert man sowas heute. Zwei M\u00e4nner, ziemlich gleich alt. Er, G\u00fcnter Polauke, Jahrgang 1948, ich, Berthold D\u00fccker, Jahrgang 1947. Beide in die SBZ (Sowjetisch besetzte Zone) hineingeboren, aus der 1949 die DDR wurde. Treffender m\u00fcsste es hei\u00dfen: In den 40-j\u00e4hrigen Kalten Krieg hineingeboren, weil der beide so \u00fcberaus nachhaltig gepr\u00e4gt hat. Bis heute, wie ihre erstmalige Begegnung im Sommer 2025 deutlich werden lie\u00df.<\/p>\n<p>G\u00fcnter blieb sein Leben lang zuhause, f\u00fchlte sich in seiner Heimat geborgen und wohl. Auch politisch. Berthold verlie\u00df 16-j\u00e4hrig seine Heimat, die f\u00fcr ihn immer und bis heute die \u201egeliebte Heimat\u201c war. Er wiederholt das gerne. Die er aber schon fr\u00fch nicht mehr als \u201esein Land\u201c empfand. Sie war ihm zu eng geworden, in vielerlei Hinsicht. Seine christliche Erziehung und politische Pr\u00e4gung, vor allem durch seinen Vater, hat wohl entscheidend dazu beigetragen. Er kam irgendwann auch nicht mehr zurecht mit den zwei \u201eWahrheiten\u201c, in denen er zu leben hatte, um zurecht zu kommen, um nicht anzuecken: Da gab es die t\u00e4glich erlebte Wahrheit, die ja doch die Wirklichkeit war. Und auf der anderen Seite die staatlich verordnete, die mit der Tats\u00e4chlichkeit eher herzlich wenig zu tun hatte. Und in der Regel hatten die beiden \u201eWahrheiten\u201c rein gar nichts miteinander zu tun, so krass widerspr\u00fcchlich wie sie nun mal waren. Da passte nichts mehr zusammen. Propaganda (\u201eAgitprop\u201c) und L\u00fcge bestimmten, beherrschten das realsozialistische Feld. Und der Junge wollte sich partout nicht arrangieren. Dann keimte in ihm der Wunsch Journalist zu werden. Gen\u00e4hrt durch den h\u00f6chst verp\u00f6nten Konsum des Westfernsehens. Diktatoren f\u00fcrchten nichts mehr als die Wahrheit. Das ist auch heute noch so.<\/p>\n<p>Freier und selbstbestimmter Journalist in einem Land ohne Meinungsfreiheit, ohne freie Medien? Wie sollte das gehen? Also kroch er 1964 durch das Minenfeld dorthin, wo das m\u00f6glich war: In den Westen Deutschlands, in ein damals f\u00fcr ihn in nahezu jeder Hinsicht fremdes Land. So schwer der Anfang f\u00fcr ihn auch war, er hat den Schritt nie bereut.<\/p>\n<p>Ganz anders verlief G\u00fcnter Polaukes deutsches Leben. Auch er tief gepr\u00e4gt von seiner Erziehung, seinen so ganz anderen Erfahrungen. Und beide, nun schon jenseits der 75, schleppen jetzt diesen prall gef\u00fcllten, dr\u00fcckenden Erlebensrucksack mit sich herum. Und tragen offensichtlich schwer daran. Sie kramen darin herum, versuchen etwas Ordnung hineinzubringen, vielleicht irgendwas Greifbares zu finden, auch Kl\u00e4rung. Sie suchen nach Antworten. Nach Erkl\u00e4rung. Und nach Verstehen. Vor allem nach Verstehen.<\/p>\n<p>Was ist da alles zusammengekommen \u00fcber die vielen Jahre?<\/p>\n<p>G\u00fcnter vermittelt 35 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands noch immer eher den Eindruck, vielleicht doch im \u201ebesseren\u201c Teil Deutschlands gelebt zu haben: \u201eEs war nicht alles schlecht\u201c und so. Vielleicht h\u00e4tte man dem \u201eSozialismus\u201c in der DDR doch besser eine (zweite?) Chance geben sollen, damals, sp\u00e4testens Ende der 1980-er Jahre, als alles zusammen zu krachen begann. Da schimmert noch immer Verkl\u00e4rung durch. Und auch Scham? Stasi, Diktatur, naja. Mag ja alles sein. War auch nicht besonders prickelnd. Aber sind das heute nicht eher vereinfachende Schlagworte, Totschlagargumente? G\u00fcnter Polaukes Systemkritik f\u00e4llt differenziert aus, was seinen Gespr\u00e4chspartner in der Gedenkst\u00e4tte Point Alpha nicht \u00fcberrascht. Der kennt das, auch wenn es ihm zunehmend schwerer f\u00e4llt, das zu verstehen, nach all der Zeit, nach all den gro\u00dfen und kleinen Trag\u00f6dien, die doch nun mal geschehen sind. Und sich andernorts noch immer ereignen! Ist das nicht irre? Auch die nach wie vor deutlich sp\u00fcrbare N\u00e4he zum gro\u00dfen Bruder im Osten und dessen teuflisches Treiben heute.<\/p>\n<p>Berthold D\u00fccker ist da deutlich klarer. Und als Journalist um gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Objektivit\u00e4t bem\u00fcht. Bewertungen in die eine wie in die andere Richtung, auch scharfe Urteile fallen ihm offenbar leichter. Wohl weil er, um Jahrzehnte l\u00e4nger als G\u00fcnter, beide Seiten kennengelernt hat, ohne je seine intensive Liebe zu seiner th\u00fcringischen Heimat verloren zu haben. Er ist auch im Westen stets Th\u00fcringer geblieben.<\/p>\n<p>Ihm ist deshalb wichtig immer wieder zu betonen, dass seine DDR-Kritik \u201eeinzig das perfide SED-Regime\u201c betreffe, aber niemals das individuelle Leben der Menschen in diesem \u201eersten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschen Boden\u201c. Denn das sei m\u00f6glicherweise \u201ewertvoller\u201c gewesen als das Leben der Landsleute im Westen, \u201eweil es unter erschwerteren Bedingungen zu leben\u201c gewesen sei.<\/p>\n<p>Und dass \u201edie\u201c an der Grenze jahrzehntelang auf Menschen wie auf Hasen geschossen h\u00e4tten, kontert G\u00fcnter, dass er das, zumal als ehemaliger Grenzer, \u201eso nicht\u201c unbedingt sehen k\u00f6nne. Und so weiter. Ob nun die DDR ein \u201emenschenverachtender Unrechtsstaat\u201c gewesen ist oder nicht, bleibt eine bis heute (!) strittige Feststellung. Diese am Ende doch wichtige Frage zwischen beiden Herren auch nur halbwegs zu kl\u00e4ren, dazu reichte die Zeit dieser ersten Begegnung bedauerlicherweise nicht. Aber noch ist nicht aller Tage Abend\u2026<\/p>\n<p>Doch beide Herren sind ausgesprochen gel\u00f6st in dieser ersten Begegnung, wie eine Servicekraft der Cafeteria der Gedenkst\u00e4tte nachtr\u00e4glich feststelle. \u201eAls h\u00e4tten sich da zwei gute, alte Bekannte nach langer Zeit wiedergetroffen\u201c. Zwei Zeugen halt ein und derselben Zeit.<\/p>\n<p>Gel\u00f6st ist gut!! Eher losgel\u00f6st von ihren doch so unterschiedlichen Vergangenheiten, Werdeg\u00e4ngen und Erfahrungen. Und daf\u00fcr wohl auch umso offener, freier, freim\u00fctiger. Zueinander, \u00fcbereinander, miteinander. Sie haben alles \u00fcberlebt. Der eine hier, der andere dort. Aber gemeinsam in einem Deutschland. Und mittlerweile scheinen deshalb auch im Reinen mit sich und der durchaus sch\u00f6nen, zu oft aber auch durchgeknallten Welt. Ein Fortschritt!<\/p>\n<div id=\"attachment_48738\" style=\"width: 867px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-48738\" class=\" wp-image-48738\" src=\"https:\/\/www.pointalpha.com\/wp-content\/smush-webp\/2025\/07\/Rockenstuhl1980-300x194.jpg.webp\" alt=\"Jahrzehnte lang die Grenze zwischen Freiheit und Unfreiheit.\" width=\"857\" height=\"554\" srcset=\"https:\/\/www.pointalpha.com\/wp-content\/smush-webp\/2025\/07\/Rockenstuhl1980-300x194.jpg.webp 300w, https:\/\/www.pointalpha.com\/wp-content\/smush-webp\/2025\/07\/Rockenstuhl1980.jpg.webp 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 857px) 100vw, 857px\" \/><p id=\"caption-attachment-48738\" class=\"wp-caption-text\">Jahrzehnte lang die Grenze zwischen Freiheit und Unfreiheit.<\/p><\/div>\n<p>Einig war man sich relativ bald dar\u00fcber, dass in der Turbulenz von 1989\/90 logischerweise nicht alles optimal gelaufen ist. Auch nicht optimal laufen konnte! Zu lange war das Land in zwei so unterschiedliche Gesellschaftsformen geteilt. Es gab nun mal kein Rezept daf\u00fcr, kein weltgeschichtliches Beispiel, an dem man sich irgendwie h\u00e4tte orientieren k\u00f6nnen, wie eine \u201eWiedervereinigung\u201c m\u00f6glichst schonend zu managen sei. D\u00fccker zitiert dazu einen klugen Satz von Bernhard Vogel: \u201eJa, wir im Westen hatten ein Ministerium f\u00fcr gesamtdeutsche Fragen. Aber leider keins f\u00fcr gesamtdeutsche Antworten.\u201c<\/p>\n<p>Gleichwohl scheinen beide Herren heute weitgehend vers\u00f6hnt. Mit sich selbst sowieso. Und wohl auch zufrieden mit dem Gesamtergebnis, 35 Jahre danach. Und wenn man den Grenzwanderer so sieht, wie er mit seinen 76 heute unbeschwert hin und her springen kann zwischen den einst geteilten Welten, ohne dass auch nur ein befohlener Schuss f\u00e4llt, dann ist er wohl auch gl\u00fccklich. Er vermittelt diesen Eindruck zu 100 Prozent. Der andere ist es sowieso. Wie lange sie beide es nun schon sind, muss nun wirklich keine Rolle mehr spielen. Ist am Ende doch auch Wurscht. Die Hauptsache ist doch, dass sie heute gl\u00fccklich sind, der Grenzer und der Fl\u00fcchtling, die heute beide froh und dankbar daf\u00fcr sind, sich damals nicht begegnet zu sein\u2026<\/p>\n<p>Nur eines, dar\u00fcber sind sie sich spontan einig, G\u00fcnter Polauke und Berthold D\u00fccker: Nicht nur sie beide m\u00fcssen unbedingt im Gespr\u00e4ch bleiben. Das ganze, nach wie vor geteilte deutsche Heimatland muss endlich (wieder) miteinander ins Gespr\u00e4ch kommen! Da ist zun\u00e4chst vor allem eine Verst\u00e4ndigung dar\u00fcber zu erzielen, dass wir auch heute noch mitnichten und nur an den Folgen der Wiedervereinigung zu leiden haben, sondern urs\u00e4chlich vor allem unter den Folgen der vier Jahrzehnte w\u00e4hrenden schrecklichen wie unn\u00f6tigen Spaltung. Wir m\u00fcssen beginnen, uns das endlich einzugestehen. Auch wenn es noch so schmerzt. Haben wir uns 1989\/90 nicht wechselseitig versprochen, uns zum besseren gegenseitigen Verstehen ausf\u00fchrlich unsere so unterschiedlichen Biografien zu erz\u00e4hlen? Er ist aus tausend guten wie schlechten Gr\u00fcnden leider weitgehend unterblieben. Bei allem, was doch auch gelungen ist!<\/p>\n<p>Eigentlich sollte Berthold D\u00fccker zum 72. Jahrestag des ersten Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 in Regensburg eine Rede halten. Die Veranstaltung wurde bedauerlicherweise kurzfristig abgesagt. Diese Schlusss\u00e4tze hatte er sich f\u00fcr seinen Auftritt vorgenommen:<\/p>\n<p>\u201eUnser Land ist noch immer zerrissen, wie uns die bedr\u00fcckenden Wahlergebnisse doch zeigen. Wir m\u00fcssen miteinander ins Gespr\u00e4ch kommen. Dringend. Es gibt keine andere L\u00f6sung, um endlich auch inneren Frieden zu finden. Ich appelliere an alle Verantwortungstr\u00e4ger im Land, im Osten wie im Westen, im Norden, wie im S\u00fcden: Macht euch diese unerl\u00e4ssliche Aufgabe zur Chefsache! Grenz\u00fcbergreifende St\u00e4dtepartnerschaften zum Beispiel, gezielt organisierte Begegnungen, insbesondere unter jungen Menschen, haben einst im geteilten Deutschland geholfen und sie haben auch Europa zusammengef\u00fchrt. Und sie haben damit f\u00fcr die l\u00e4ngste Friedensperiode auf unserem Kontinent gesorgt. Da haben wir doch die guten Beispiele, die Erfolgsrezepte auch, wie es gehen kann! Wie es n u r gehen kann! Albert Einstein hat das einmal gesagt, dass\u00a0\u00a0 eine neue Art von Denken notwendig sei, wenn die Menschheit \u00fcberleben wolle. Lasst uns also endlich diese neue Art von Denken angehen, bevor hoffentlich nicht wieder alles in Scherben f\u00e4llt.<\/p>\n<p>Berthold D\u00fccker \u00e4u\u00dferte sich im Nachgang \u201edankbar ber\u00fchrt\u201c \u00fcber die Begegnung mit dem Zeitzeugen G\u00fcnter Polauke auf Point Alpha, dieser sehr, sehr deutschen Gedenkst\u00e4tte. Vor allem unsere Jugend sollte nun endlich auch und in Scharen dort hingehen, um im doppelten Wortsinn begreifen zu k\u00f6nnen, was wir uns nach der 12-j\u00e4hrigen braunen Diktatur dann noch so alles an Schrecklichem geleistet haben. Und zwar mehr als 40 Jahre lang. Und mitten in Deutschland. Welch ein Gl\u00fcck, dass dieser Spuk vorbei ist! D\u00fccker ist dankbar ber\u00fchrt, weil die Begegnung ausgerechnet an einem St\u00fcck der einst t\u00f6dlichen Grenze stattfand, das heute Teil des idyllisch-friedliches Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n der UNESCO ist. Und weil er dort in G\u00fcnter Polauke einem sensiblen, gerne nachdenkenden und also lernbereiten Menschen begegnet ist. Sonst w\u00fcrde er als ehemaliger Grenzsoldat heute wohl kaum auf dem ehemals kreuzgef\u00e4hrlichen Grenzstreifen so vermeintlich unbeschwert herumspazieren, dort nicht auch gerne mit allen m\u00f6glichen Menschen sprechen wollen, die ihm dort zuf\u00e4llig \u00fcber die Wege laufen. D\u00fccker ist dankbar-ber\u00fchrt auch, weil er mal wieder einem aufgeschlossenen Menschen ohne Scheuklappen und beiden weit ge\u00f6ffneten Augen und Ohren begegnen durfte, der so gerne erz\u00e4hlt, wie er auch zuh\u00f6ren kann. Eine selten gewordene Eigenschaft! Und er w\u00fcnschte deshalb am Ende sowohl seinem Gespr\u00e4chspartner wie auch sich selbst eine weiterhin erkenntnisreiche Wanderschaft durch das spannende deutsch-deutsche Leben. Von Berthold D\u00fccker[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit: <\/span> <span class=\"rt-time\"> 6<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span>[vc_row type=\u00a0\u00bbin_container\u00a0\u00bb full_screen_row_position=\u00a0\u00bbmiddle\u00a0\u00bb column_margin=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb column_direction=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb column_direction_tablet=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb column_direction_phone=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb scene_position=\u00a0\u00bbcenter\u00a0\u00bb text_color=\u00a0\u00bbdark\u00a0\u00bb text_align=\u00a0\u00bbleft\u00a0\u00bb row_border_radius=\u00a0\u00bbnone\u00a0\u00bb row_border_radius_applies=\u00a0\u00bbbg\u00a0\u00bb overflow=\u00a0\u00bbvisible\u00a0\u00bb overlay_strength=\u00a0\u00bb0.3&Prime; gradient_direction=\u00a0\u00bbleft_to_right\u00a0\u00bb shape_divider_position=\u00a0\u00bbbottom\u00a0\u00bb bg_image_animation=\u00a0\u00bbnone\u00a0\u00bb][vc_column column_padding=\u00a0\u00bbno-extra-padding\u00a0\u00bb column_padding_tablet=\u00a0\u00bbinherit\u00a0\u00bb column_padding_phone=\u00a0\u00bbinherit\u00a0\u00bb column_padding_position=\u00a0\u00bball\u00a0\u00bb column_element_direction_desktop=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb column_element_spacing=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb desktop_text_alignment=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb tablet_text_alignment=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb phone_text_alignment=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb background_color_opacity=\u00a0\u00bb1&Prime; background_hover_color_opacity=\u00a0\u00bb1&Prime; column_backdrop_filter=\u00a0\u00bbnone\u00a0\u00bb column_shadow=\u00a0\u00bbnone\u00a0\u00bb column_border_radius=\u00a0\u00bbnone\u00a0\u00bb column_link_target=\u00a0\u00bb_self\u00a0\u00bb column_position=\u00a0\u00bbdefault\u00a0\u00bb gradient_direction=\u00a0\u00bbleft_to_right\u00a0\u00bb overlay_strength=\u00a0\u00bb0.3&Prime;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":48733,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","_tribe_events_control_status":"","_tribe_events_control_status_canceled_reason":"","_tribe_events_control_status_postponed_reason":"","_tribe_events_control_online":"","_tribe_events_control_online_url":"","wds_primary_category":0,"footnotes":""},"categories":[57,144],"tags":[971],"class_list":["post-48732","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-aktuelle-meldungen","category-gedenkstaette","tag-zeitzeugen-im-gespraech"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pointalpha.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48732","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pointalpha.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pointalpha.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pointalpha.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pointalpha.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48732"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pointalpha.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48732\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pointalpha.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/48733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pointalpha.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pointalpha.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=48732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pointalpha.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=48732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}