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SUMMARY:Musik und Lesung: „The Dark Side Of The GDR“
DESCRIPTION:Zu einem rebellischen und heiteren musikalischen Nachmittag lädt die Point Alpha Stiftung die Öffentlichkeit für Freitag\, den 7. November ein. Auf der Bühne im Haus auf der Grenze gastieren die Zeitzeuginnen und Künstlerinnen von „The Dark Side Of The GDR“ mit ihrer beeindruckenden szenischen Lesung. Beginn ist um 13 Uhr. Der Eintritt ist frei. \nIn ihrem Bühnenprogramm verarbeiten Bibiana Malay und Grit Diaz de Acre ihre DDR-Lebenserfahrungen als Frauen mit familiärer Migrationserfahrung. Beide haben jeweils ein Elternteil aus Ost-Berlin und ein Elternteil mit Migrationsgeschichte. Ihr Aufwachsen war etwas Besonderes\, denn es gab zwar Vertragsarbeiter aus anderen Staaten in der DDR\, aber diese sollten nach Möglichkeit keine Familien gründen. Insofern fielen Bibiana Malay und Grit Diaz de Acre aufgrund ihrer Namen und ihrer etwas dunkleren Hautfarbe immer auf. \nWie sie damit umgegangen sind\, zeigen sie in ihrem mal offen-kritisch\, mal humorvoll-satirischem Bühnenprogramm. Anhand von Tagebüchern\, Briefen\, Stasiakten\, Bildern und skurrilen Selbstbekenntnissen singen und musizieren sich Gretchen und Bibi durch den Auftritt und durchleuchten ihre Kindheit hinterm antifaschistischen Schutzwall. Im Anschluss an das Programm beantworten die Künstlerinnen gerne Fragen aus dem Publikum. Für die Besucher stehen zudem kleine Snacks und Getränke bereit. \nKooperationspartner ist die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Eine Anmeldung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.
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SUMMARY:14. Geisaer Schlossgespräch: „Was ist Heimat?“
DESCRIPTION:„Heimat“ ist ein komplexer Begriff. Oft beschreibt er eine tiefe Bindung zu einem Ort\, einer Region\, zu Menschen oder auch Gefühlen. Eine kompetent besetzte Podiumsrunde des 14. Geisaer Schlossgespräches will es genauer wissen und fragt: „Was ist Heimat?“ An einer Definition auch aus politisch-historisch Perspektive versuchen sich am Dienstag\, den 28. Oktober im Schloss Geisa der renommierte Autor Andreas Maier\, Prof. Dr. Claudia Neu sowie der Journalist Eric Marr. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Gangolfisaal der Point Alpha Akademie. Die Point Alpha Stiftung lädt die interessierte Öffentlichkeit herzlich ein. Der Eintritt ist frei. \nSteht bei den Lesern hoch im Kurs: Schriftsteller Andreas Maier. Foto: Jan Plaumann \nDer Heimatbegriff hat im gesellschaftlichen Diskurs in den letzten Jahren neue Bedeutungs­ebenen hinzugewonnen. Einerseits sehen wir eine reaktionär-nationalistische Position\, die Heimat als Begriff für eine homogene\, scheinbar unbeeinflusste Kultur definiert\, die im besten Fall zudem unveränderlich bleibt. Für andere ist Heimat der Ort oder das Gefühl von Vertrautheit\, Zugehö­rigkeit und Sicherheit. Wieder andere sehen in ihr die Kontinuität der Verän­derung\, denn Heimat kann verloren gehen\, neu entstehen oder an mehre­ren Orten gleichzeitig empfunden wer­den. \nDie Point Alpha Stiftung\, die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und die Hessische Landeszentrale für politische Bildung konnten zum 14. Geisaer Schlossgespräch drei prominente Podiumsgäste gewinnen\, die dem Thema „Heimat“ Konturen verleihen möchten\, aber auch deren Vorzüge und Gefahren beleuchten. Gemeinsam mit Publikum möchte sich das Podium analysieren\, ob der Trend „Heimat“ vielleicht ein Gegentrend zur Globalisierung und dem Internet ist und warum? \nAuf dem Podium dabei ist Andreas Maier\, der zu den erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart gehört und für seine Literatur mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Seit 2010 schreibt er an dem Romanzyklus „Ortsumgehung“\, der sich mit seiner hessischen Heimatstadt Friedberg beschäftigt. Prof. Dr. Claudia Neu leitet den Lehrstuhl Soziologie ländlicher Räume an den Universitäten Göttingen und Kassel. Dort forscht sie unter anderem zu bürgerschaftlichem Engagement und zum Wert gleicher Lebensverhältnisse oder „sozialen Orten“. Zu ihren Publikationen gehören etwa „Demografie und Demokratie“\, „Der Wert gleicher Lebensverhältnisse“ oder jüngst „Einsamkeit und Ressentiment“. \nModeriert wird das Gespräch von Eric Marr\, bekannt als ehemaliger Reporter in der “heute”-Redaktion beim ZDF.  Unter anderem war er als Korrespondent in Peking\, Erfurt und Schwerin. Aufgewachsen ist der Journalist in Leipzig und im südthüringischen Zella-Mehlis. \nEine Anmeldung zum 14. Geisaer Schlossgespräch ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.
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SUMMARY:Gedächtnisgottesdienst zur Erinnerung an Papst Johannes Paul II
DESCRIPTION:Im November 2015 hat der Förderverein Point Alpha e.V. das erste überlebensgroße Denkmal des Papstes Johannes Paul II. in Deutschland auf dem Schlossplatz in Geisa errichtet und eingeweiht\, dem Sitz der Point Alpha Stiftung und der Point Alpha Akademie. Die Statue vor dem Schloss Geisa wurde gestaltet von dem Künstler Dr. Ulrich Barnickel. \nDer Förderverein Point Alpha will mit einem Gedächtnisgottesdienst des inzwischen heiliggesprochenen Kirchenführers\, an seine Verdienste zur Wiedererlangung der Freiheit – nicht nur in der ehemaligen DDR\, sondern auch in den anderen damaligen Ostblockländern – erinnern. \nDieser Gottesdienst findet Freitag\, 24. Oktober 2025\, um 18.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche „St. Philippus und Jakobus“ in Geisa statt. Zelebrant ist der Geisaer Stadtpfarrer Martin Lerg. \nNach dem Gottesdienst ist eine Statio vor der Papstskulptur auf dem Schlossplatz geplant. Anschließend ist ein gemeinsamer Ausklang vorgesehen. Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen. \nAnmeldung bitte bis zum 19. Oktober 2025 per E-Mail an: foerderverein@pointalpha.com
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SUMMARY:Vortrag: Armee der Einheit und Freiheit
DESCRIPTION:Mit der Wiedervereinigung vor 35 Jahren geschieht etwas Einmaliges: Zwei Armeen\, die sich über Jahrzehnte in Feindschaft gegenüberstanden\, vereinigen sich: Bundeswehr und Nationale Volksarmee (NVA). Gab es eine Alternative zur Vereinigung? Welche Soldaten des ostdeutschen Militärs konnten weiter dienen? Den Herausforderungen und Folgen dieses Prozesses geht Dr. Philip Martin Rink bei seinem Vortrag am Donnerstag\, den 23. Oktober\, im Haus auf der Grenze von Point Alpha nach. Beginn ist um 18.30 Uhr. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. \nAm 3. Oktober 1990 übergibt Rainer Eppelmann\, Minister für Abrüstung und Verteidigung der DDR\, seinem Amtskollegen Gerhard Stoltenberg offiziell die Nationale Volksarmee. Es gab keinen Masterplan zumal auch noch der Zwei-plus-Vier-Vertrag beachtet werden musste. In allen Kasernen Ostdeutschlands geloben NVA-Soldaten und Offiziere\, fortan der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und Recht und Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen. Und nicht nur das: Waren sie bislang mit der NVA in das östliche Verteidigungsbündnis „Warschauer Pakt” integriert\, gehören sie nun der NATO an. Diese fundamentalen Veränderungen betrafen nicht nur Struktur und Organisation\, sondern auch Personal\, Waffen aller Art\, Munition und die Standorte. Dieser historische Vorgang führte natürlich zu Spannungen und Akzeptanzproblemen\, hatte aber letztendlich eine erfolgreiche Integration zur Folge. \nDer Referent Dr. Rink ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr sowie Lehrbeauftragter an der Universität der Bundeswehr München. Zu seinen Fachgebieten zählen die Militärgeschichte der Frühen Neuzeit\, Organisationsgeschichte sowie die Geschichte der Einsätze der Bundeswehr. Eine Anmeldung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.
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SUMMARY:Vortrag: Adenauer in Moskau
DESCRIPTION:Auf Einladung der sowjetischen Regierung reiste Konrad Adenauer vor genau 70 Jahren nach Moskau. Das Ergebnis der Verhandlungen war die Aufnahme diplomatischer Beziehungen gegen Freilassung der restlichen rund 10 000 deutschen Kriegsgefangenen. Dr. Holger Löttel spricht am Donnerstag\, den 9. Oktober\, auf Einladung der Point Alpha Stiftung im Haus auf der Grenze über diese denkwürdige Konferenz. Beginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr. Zu diesem offenen Vortrag sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. \nIm September 1955 inmitten des Kalten Krieges nahmen die Bundesrepublik Deutschland und die Sowjetunion diplomatische Beziehungen auf. Vorangegangen waren nervenaufreibende Regierungsverhandlungen in Moskau\, bei denen sich die tiefen Risse zwischen beiden Ländern deutlich gezeigt hatten: ihre Frontstellung im Ost-West-Konflikt\, das Problem der deutschen Teilung und die unbewältigte Gewaltgeschichte des Zweiten Weltkriegs. Am Ende stand bei den Gesprächen vom 8. bis 14. September mit dem Ministerratsvorsitzenden Bulganin dennoch eine Lösung\, weil die Sowjetunion diplomatische Beziehungen wollte\, um die Verhältnisse in Europa weiter festzuschreiben\, und Adenauer sich hierauf einließ\, um die letzten Soldaten und Zivilinternierten aus den Lagern aus freizubekommen. \nDer Moskau-Besuch hatte nachhaltige Wirkungen auf Adenauers Bild in der deutschen Öffentlichkeit und auf sein Urteil über die sowjetische Politik. Holger Löttel\, der die Protokolle dieser berühmten Konferenz in der Editionsreihe „Rhöndorfer Ausgabe“ publiziert hat\, erläutert die Vorgeschichte\, schildert ihren Ablauf und nimmt eine historische Einordnung vor. Löttel ist Leiter der Abteilung Edition und Wissenschaft bei der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Bad Honnef-Rhöndorf. Eine Anmeldung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht. \n(Foto: Bundesarchiv/Heilig)
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SUMMARY:Ökumenischer Gottesdienst und Familientag - 35. Tag der Deutschen Einheit & 30 Jahre Point Alpha
DESCRIPTION:Doppeljubiläum: Im Jahr 2025 jährt sich die Deutsche Einheit zum 35. Mal und Point Alpha feiert sein 30-jähriges Bestehen als Gedenkstätte und Lernort. Einst ein Brennpunkt des Kalten Krieges\, hat sich dieser Ort zu einem Symbol für Freiheit\, Demokratie und den Frieden in Europa entwickelt. \nDie Festpredigt beim Ökumenischen Gottesdienst um 10 Uhr im US Camp hält Dekan Dr. Thorsten Waap vom Evangelischen Kirchenkreis Fulda. Von Hubschrauber-Rundflügen\, Podiumsdiskussion\, Oldtimer-Show\, Führungen bis hin zu Ständen\, Musik\, Kinderspaß und Verköstigung – die Besucher erwartet danach eine Mixtur aus Information\, Unterhaltung und Prominenz. Vor dem Hintergrund von 35 Jahre Wiedervereinigung lautet das Thema „Gesellschaftliche und eigene Grenzen“. Ihm zur Seite stehen als Konzelebranten Superintendent Christoph Ernst (Ev.-luth. Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach)\, Pastor Dr. Jürgen Kämpf aus Schleid (Stv. Dechant Dekanat Hünfeld-Geisa)\, Pfarrer Markus Günther (Kath. Gemeinde Rasdorf/Eiterfeld)\, Pfarrer Roland Jourdan (Ev. Kirche Vacha und Geisa)\, Pfarrer Harald Krüger (Ev. Kirche Hohenroda)\, Pfarrer Andreas Matthäi (Pastoralverbund Hessisches Kegelspiel/Eiterfeld) sowie Pfarrer Ulrich Piesche (Kath. Kirche Borsch und Bermbach). Für die musikalische Umrahmung sorgt Ulrich Göb. \nIm Anschluss startet im US Camp ein bunter Familientag. Angeboten werden tagsüber Rundflüge mit dem Hubschrauber\, eine Podiumsdiskussion „Geschleifte Höfe“ (13 Uhr)\, zu jeder vollen Stunde zwischen 10 und 15 Uhr eine offene Museumsführung\, eine Ausstellung mit Polizei-Oldtimern aus Ost und West sowie Stände mit regionalen Produkten. Für Speisen und Getränke ist gesorgt\, die musikalische Unterhaltung übernimmt der Motzlarer Musikverein. Für die Kinder ist jede Menge Spaß garantiert auf der Hüpfburg und mit weiteren Spielen des Circus Ikarus. Ideale Voraussetzungen für einen Feiertags-Ausflug mit der ganzen Familie in den authentischen Geschichtsort. Bitte beachten\, der Eintritt ins US Camp ist nur zum Gottesdienst frei.
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SUMMARY:Festakt zum Tag der Deutschen Einheit
DESCRIPTION:Prägendes Symbol für die Wiedervereinigung und die damit überwundene Teilung ist die Gedenkstätte Point Alpha zwischen Rasdorf und Geisa. Die Point Alpha Stiftung lädt die Öffentlichkeit zu den Feierlichkeiten zum 35. Tag der Deutschen Einheit und zu 30 Jahre Point Alpha ein. Festredner beim Festakt ist der ehemalige Pfarrer\, Bürgerrechtler und Politiker Rainer Eppelmann. Als besondere Gäste werden der hessische Ministerpräsident Boris Rhein und die stellvertretende Ministerpräsidentin und Finanzministerin des Freistaates Thüringen\, Katja Wolf\, teilnehmen. Die U.S.-Army Europa und Afrika wird vertreten durch Brigadegeneral Andrew D. Cecil. \n„Wir wollen uns als Geschichts-\, Erinnerungs- und Lernort mit Zukunftsorientierung präsentieren und mit den Menschen in den Austausch treten“\, sagt der Point-Alpha-Vorstand mit Benedikt Stock und Philipp Metzler. Gespannt sei man auf die Ausführungen und Einschätzungen von Rainer Eppelmann\, der die Rede beim Festakt am 2. Oktober\, um 16.30 Uhr\, in der Fahrzeughalle des ehemaligen US-Beobachtungspunktes „OP Alpha“ halten wird. Der heute 82-jährige Berliner ist eines der bekanntesten Gesichter der Oppositionsbewegung in der DDR und des turbulenten Revolutionsherbstes. Als Minister für Verteidigung und Abrüstung in der letzten DDR-Regierung löste er die Nationale Volksarmee (NVA) auf. In mehreren Veröffentlichungen hat sich Eppelmann mit der Aufarbeitung der DDR-Geschichte beschäftigt. Bis heute ist er als Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur tätig. \nZuvor findet um 16.10 Uhr eine Kranzniederlegung am Denkmal der deutschen Teilung und Wiedervereinigung statt. Der Eintritt zum Festakt ist frei\, um Anmeldung wird gebeten per Mail an veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030.
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SUMMARY:Das eigene Leben in 15 Minuten
DESCRIPTION:Andrea Kästle schreibt Besuchern\, die das wollen\, deren Leben auf. In Kurzform – und kostenlos. Nach der enormen Nachfrage in der Vergangenheit kommt die Journalistin und Historikerin mit ihrem Biografie-Bus am auch am Sonntag\, 28. September wieder zur Gedenkstätte Point Alpha. \nDas Ganze funktioniert sehr unkompliziert: Am Haus auf der Grenze ist sie  von 10 bis 13 Uhr präsent. Wer jetzt schon weiß\, dass er mitmachen will\, meldet sich vorab per Mail unter anna-kaestle@t-online.de an. Man kann aber auch noch spontan sein Leben erzählen. Teilnehmer haben jeweils eine „Redezeit“ von 15 Minuten. \n„Wir alle brauchen Geschichten\, die eigenen wie die von anderen. Weil alle Geschichten uns verändern\, wir an ihnen wachsen“\, sagt die Münchnerin. Kostenlos ist die Angelegenheit deshalb\, weil Andrea Kästle jedem und jeder den Zugang zu ihrem Stand ermöglichen will. „Vielen ist gar nicht bewusst\, wie viel sie schon erlebt haben“\, weiß Kästle\, und sie hat inzwischen die Routine\, in dieser doch relativ kurzen Zeitspanne die entscheidenden Infos aus der Unterhaltung mit ihrem Gegenüber herauszufiltern. Und\, es gibt viele Gründe für eine Biografie\, beispielsweise um besondere Ereignisse und Momente des Lebens festzuhalten und sich zu erinnern.
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SUMMARY:Kostenlose Kurzbiografien von Andrea Kästle
DESCRIPTION:Es ist ein sehr ungewöhnliches Angebot: Andrea Kästle schreibt Besuchern\, die das wollen\, deren Leben auf. In Kurzform – und kostenlos. Nach der enormen Nachfrage in der Vergangenheit kommt die Journalistin und Historikerin mit ihrem Biografie-Bus am Samstag und Sonntag\, 27./28. September wieder zur Gedenkstätte Point Alpha. \nDas Ganze funktioniert sehr unkompliziert: Am Haus auf der Grenze ist sie am Samstag von 13 bis 16 Uhr präsent\, am Sonntag dann an selber Stelle von 10 bis 13 Uhr. Wer jetzt schon weiß\, dass er mitmachen will\, meldet sich vorab per Mail unter anna-kaestle@t-online.de an. Man kann aber auch noch spontan sein Leben erzählen. Teilnehmer haben jeweils eine „Redezeit“ von 15 Minuten. \n„Wir alle brauchen Geschichten\, die eigenen wie die von anderen. Weil alle Geschichten uns verändern\, wir an ihnen wachsen“\, sagt die Münchnerin. Kostenlos ist die Angelegenheit deshalb\, weil Andrea Kästle jedem und jeder den Zugang zu ihrem Stand ermöglichen will. „Vielen ist gar nicht bewusst\, wie viel sie schon erlebt haben“\, weiß Kästle\, und sie hat inzwischen die Routine\, in dieser doch relativ kurzen Zeitspanne die entscheidenden Infos aus der Unterhaltung mit ihrem Gegenüber herauszufiltern. Und\, es gibt viele Gründe für eine Biografie\, beispielsweise um besondere Ereignisse und Momente des Lebens festzuhalten und sich zu erinnern.
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SUMMARY:Ausverkauft: Theaterstück „Monika Haeger – Inside Stasi“
DESCRIPTION:Das Forum im Haus auf der Grenze verwandelt sich am Donnerstag\, den 25. September\, in eine Bühne. Gezeigt wird das außergewöhnliche Theaterstück „Monika Haeger – Inside Stasi“. Die Aufführung arbeitet mit authentischem Material – und zwar mit „Täterwissen“ einer Inoffiziellen Mitarbeiterin der Stasi\, deren Erfolg auf Verrat\, Betrug und Lüge basiert. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Beginn ist um 18. 30 Uhr. Der Eintritt ist frei. \nDie Bühne auf Point Alpha wird zum Dienstzimmer von Stasi-Chef Erich Mielke umdekoriert\, wo die Schauspielerin Anja Kimmelmann in die Rolle der Monika Haeger schlüpft. \n Im dem Mono-Theaterstück sagt die gleichnamige Hauptfigur: „Wenn man auf der richtigen Seite steht\, dann ist alles gerechtfertigt“ – und sieht darin die Legitimation auch für unmoralisches Handeln. Was sie im eifrigen Dienst für die aus ihrer Sicht gute Sache mit Stolz erfüllt\, stürzt andere in Unglück. Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen der Ex-Stasi-Agentin Monika Haeger (1945–2006) DDR-Geschichte und zeigt SED-Unrecht. Als Heimkind wurde Haeger auf sozialistischen Kurs getrimmt. Als treue Bürgerin spionierte sie für die DDR die Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley und deren Gruppe aus. Das hatte dramatische Konsequenzen. \nDer Monolog Haegers\, die von der Schauspielerin Anja Kimmelmann verkörpert wird\, wird unterbrochen durch eingespielte Interviews mit Opfern der SED-Diktatur. Sie berichten über Verleumdungen\, Scheinhinrichtungen\, brutale Erlebnisse im Frauengefängnis Hoheneck\, im Jugendwerkhof Torgau oder in „Speziallagern“. Zu hören sind auch Angehörige von Mauertoten und ebenso wird der Volksaufstand von 1953 thematisiert. \nGeschrieben hat den Text Nicole Heinrich\, die zudem auch für Produktion\, Regie\, Ton und Licht zuständig ist.  Das Theaterstück feierte in vielen Städten bereits Erfolge und erhielt durchweg beste Kritiken. Es ist ein wichtiger Beitrag zur Geschichte. Vor allem Jüngeren ist deshalb ein Besuch dringend zu empfehlen. Sowohl Regisseurin als auch Schauspielerin stehen nach der Aufführung für eine offene Diskussion zur Verfügung. \nEine Anmeldung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.
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SUMMARY:Sonderausstellung: Was bleibt vom Hindukusch? Die Bundeswehr in Afghanistan
DESCRIPTION:Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ist insbeson­dere aufgrund seiner Ergebnisse bis heute umstritten. Doch wie lautete der Auftrag der Bundeswehr eigentlich? Wie unterstützte Deutschland seine Ver­bündeten und was bedeutete der Krieg in Afghanistan für Bundeswehr und die deutsche Zivilgesellschaft? Über Hintergründe und Auswirkungen informiert ab Montag\, 15. September die neue Sonderausstellung im Haus auf der Grenze von Point Alpha. \nNach den Terroranschlägen vom 11. September erklärte die NATO erstmals in ihrer Geschichte den Bündnisfall. Der Deutsche Bundestag beschloss\, sich mit bewaffneten Kräften an der Anti-Terror-Operation “Enduring Freedom“ zu beteiligen. Schon bald kamen Soldaten des Kommandos Spezialkräfte an der Seite ihrer Verbündeten zum Einsatz. Schnell wurde der Einsatz einem Krieg immer ähnlicher. Immer mehr Gefechte forderten Opfer\, auch in der Bundeswehr. Mit dem Abzug der internationalen Koalition 2021 erstarkte die Taliban-Herrschaft von Neuem. Weltweit wurde und wird die Frage nach dem Sinn des offenbar gescheiterten Einsatzes gestellt. \nDeutschland stellte nach den USA die zweitgrößte Truppe in Afghanistan. Insgesamt haben rund 160.000 Soldaten am Hindukusch ihren Dienst geleistet. 59 kamen ums Leben. Nach Angaben des Auswärtigen Amts hat der Einsatz allein bis 2020 über zwölf Milliarden Euro gekostet. \nDie Plakatausstellung soll sowohl das deutsche Engagement kritisch reflektieren als auch die Veränderungen innerhalb der Bundeswehr und der deutschen Gesellschaft durch den Einsatz aufzeigen. \nDie Schau – konzipiert vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam – läuft bis zum 12. Januar 2026 und kann zu den regulären Öffnungszeiten der Gedenkstätte Point Alpha\, täglich von 10 bis 18 Uhr\, besichtigt werden.
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SUMMARY:"Tag des offenen Denkmals" (II): Kostenlose Führungen und Ausstellung im Wiesenfelder Turm
DESCRIPTION:„Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ – unter diesem Motto wird der “Tag des offenen Denkmals” durchgeführt. Die Point Alpha Stiftung beteiligt sich an diesem außergewöhnlichen Kulturevent.  Der “Tag des offenen Denkmals” lädt dazu ein\, die Geschichten hinter den Denkmalen zu erfahren. \nJahrzehntelang prägten die DDR-Beobachtungstürme das Bild der deutschen Teilung und manche werden bis heute weitergenutzt\, zum Beispiel als museale Denkmäler. Da der Tag des offenen Denkmals den Sinn und Nutzen von Denkmalschutz behandelt\, öffnet die Point Alpha Stiftung den ehemaligen Führungsturm bei Wiesenfeld. Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich? – mit einer Plakatausstellung zeigt Point Alpha dort die unterschiedliche Nachnutzung alter Grenztürme und möchte mit den Besuchern in Austausch darüber treten\, ob der Erhalt von Gebäuden wie der Wiesenfelder Führungsstelle gerechtfertigt oder übertrieben ist. Der Turm ist von 10 bis 18 Uhr für interessierte Besucher kostenlos geöffnet\, halbstündige Führungen beginnen zu jeder vollen Stunde.
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SUMMARY:Junkerland in Bauernhand: Vortrag zu "80 Jahre Bodenreform in der SBZ"
DESCRIPTION:Unter der Losung “Junkerland in Bauernhand” wird im Spätsommer 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone eine große Bodenreform auf den Weg gebracht. 3\,3 Millionen Hektar Agrarflächen werden entschädigungslos enteignet. In der Gedenkstätte Point Alpha nimmt der Historiker Dr. Jens Schöne am Donnerstag\, 21. August diese großangelegte Umverteilungswelle und die Folgen in den Blick. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr im Haus auf der Grenze. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. \nInsgesamt werden im Zuge der Bodenreform in der SBZ 3\,3 Millionen Hektar Land requiriert. Das sind 35 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche der Sowjetischen Besatzungszone. Ins Visier der Machthaber gerieten vor allem Großgrundbesitzer sowie “Nazi- und Kriegsverbrecher”. Doch ihr fallen auch Menschen zum Opfer\, die selbst Verfolgte der NS-Diktatur waren. Die Folgen waren dramatisch: Viele wurden entschädigungslos enteignet\, vertrieben oder in Speziallagern inhaftiert\, ihr Land aufgeteilt und an Neubauern verteilt\, die dem ideologischen Anspruch entsprachen. \nDer Referent Dr. Jens Schöne ist Stellvertreter des Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Land Berlin und ausgewiesener DDR-Kenner. Einer seiner Arbeitsschwerpunkt ist die Deutsche Agrargeschichte des 20. Jahrhunderts. Anmeldung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.
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SUMMARY:Sommerkino (IV) mit dem Film "Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte\, die Bombe zu lieben"
DESCRIPTION:Der satirische Film „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte\, die Bombe zu lieben“ von Stanley Kubrick nimmt die Zuschauer zum Abschluss des Sommerkinos im US Camp auf Point Alpha mit in den Kalten Krieg. Der Eintritt ist frei. \nDie Welt im Kalten Krieg – Der geisteskranke US-Air-Force-General Jack D. Ripper will einen Atomkrieg gegen die UdSSR auslösen. Er glaubt damit\, einem sowjetischen Angriff zuvorkommen zu können. Wie er vorgeht\, um seinen Plan in die Tat umzusetzen\, das zeigt dieser beängstigende Film (ab 16 Jahre)\, der nichts an Aktualität verloren hat. \nBeginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr mit einem kompakten Einführungsvortrag\, der das Thema einordnet und ergänzende Infos bietet. Im Anschluss an die Vorführung bleibt noch Zeit\, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Team vom Black Horse Inn hält Snacks und Getränke bereit. Kooperationspartner ist die Bundesstiftung Aufarbeitung. Um Anmeldung wird gebeten – per Mail unter oder Telefon 06651/919030.
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SUMMARY:Sommerkino (III) im US Camp mit dem Film "Good bye Lenin!"
DESCRIPTION:Mit der erfolgreichen Tragikkomödie „Good bye Lenin!“ geht das Sommerkino im US Camp von Point Alpha in die nächste Runde. Der Eintritt ist frei. \nOst-Berlin 1989/90 – Deutschland verändert sich für die DDR-Bürger rasant und jeden Tag er-scheint die Welt neu. Was aber\, wenn man das nicht miterleben darf? Um seiner kranken Mutter jegliche Aufregung zu ersparen\, entwickelt ein junger Mann eine andere Geschichte der Wiedervereinigung und regt damit die Zuschauer zum Nachdenken über die Ereignisse 1989/90 an. \nBeginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr mit einem kompakten Einführungsvortrag\, der das Thema einordnet und ergänzende Infos bietet. Im Anschluss an die Vorführung bleibt noch Zeit\, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Team vom Black Horse Inn hält Snacks und Getränke bereit. Kooperationspartner ist die Bundesstiftung Aufarbeitung. Um Anmeldung wird gebeten – per Mail unter service@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030. \nDas besondere Format und die ungewöhnliche Location haben inzwischen eine eingeschworene Fangemeinde. Daher hat die Point Alpha Stiftung wieder alle bewährten Zutaten organisiert\, damit Film-Liebhaber einen exklusiven Kinoabend erleben können. „Alle Produktionen im Sommerkino stehen für eine sehr spezielle Form der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit\, da die Stories eingebettet sind in die deutsch-deutsche Zeitgeschichte“\, verrät Aline Gros\, Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Point Alpha Stiftung.\nWeiterer Termin:  Dr. Seltsam (14. August).
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SUMMARY:Sommerkino (II) im US Camp mit dem Familien-Film "Zuckersand"
DESCRIPTION:Mit dem Film „Zuckersand“ wird das Sommerkino im US Camp der Gedenkstätte Point Alpha fortgesetzt. Ein großer Spaß für die ganze Familie\, vor allem für die jüngsten Filmfreunde. Der Eintritt ist frei. \nEnde der 1970er Jahre in der DDR – Die zehnjährigen Jungen Jonas und Fred sind beste Freunde. Gemeinsam wollen sie auf einem alten Fabrikgelände einen Tunnel nach Australien graben. Doch abseits ihrer Fantasie müssen sie mit den Plänen ihrer Eltern in der Realität der DDR zurechtkommen. Was aus den Träumen wird\, das können unsere Kinobesucher in diesem mehrfach preisgekrönten Familienfilm herausfinden. \nBeginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr mit einem kompakten Einführungsvortrag\, der das Thema einordnet und ergänzende Infos bietet. Im Anschluss an die Vorführung bleibt noch Zeit\, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Team vom Black Horse Inn hält Snacks und Getränke bereit. Kooperationspartner ist die Bundesstiftung Aufarbeitung. Um Anmeldung wird gebeten – per Mail unter service@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030. \nDas besondere Format und die ungewöhnliche Location haben inzwischen eine eingeschworene Fangemeinde. Daher hat die Point Alpha Stiftung wieder alle bewährten Zutaten organisiert\, damit Film-Liebhaber einen exklusiven Kinoabend erleben können.\nWeitere Termine: Good by Lenin! (7. August) und Dr. Seltsam (14. August).
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SUMMARY:Vortrag: „35 Jahre Währungs-\, Wirtschafts- und Sozialunion“
DESCRIPTION:„Kommt die D-Mark bleiben wir\, kommt sie nicht\, dann gehen wir zu ihr!“ – viele DDR-Bürger hatten knapp ein halbes Jahr nach der Grenzöffnung eine klare Erwartung formuliert. Nach komplizierten Verhandlungen kam die D-Mark am 1. Juli 1990 tatsächlich. Fast exakt 35 Jahre ist das nun her. Dr. Annabelle Petschow vom Haus der Geschichte in Bonn erläutert am Donnerstag\, den 3. Juli\, auf Point Alpha die Hintergründe und Auswirkungen der einschneidenden Entscheidungen. Der Vortrag „35 Jahre Währungs-\, Wirtschafts- und Sozialunion“ findet im Haus auf der Grenze statt und beginnt um 18.30 Uhr. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. \nDie Einführung als alleiniges Zahlungsmittel war ein entscheidender Schritt auf dem Weg\, der schließlich in der Wiedervereinigung münden sollte. Auf westdeutscher Seite gab es eine doppelte Erwartungshaltung: Einerseits die wirtschaftliche Integration der DDR ermöglichen\, andererseits den finanziellen und sozialen Druck lindern\, der durch die massenhafte Abwanderung von DDR-Bürgern in den Westen nach dem Fall der Mauer eingesetzt hatte. \nAb Juni 1990 schickt die Bundesbank 600 Tonnen Banknoten und 400 Tonnen Münzgeld aus dem Westen in die neuen Bundesländer. Rund 25 Milliarden D-Mark sind unterwegs. Tatsächlich ist es für viele DDR-Bürger ein berauschendes Gefühl\, “echtes” Geld in der Hand zu halten – nicht mehr die ultraleichten Aluminium-Münzen\, auch “Alu-Chips” genannt. Nach der Euphorie jedoch kommt die Ernüchterung. Für manchen breitet sich nach der Wirtschaftsunion Katerstimmung aus. \nKooperationspartner ist die Hessische Landeszentrale für politische Bildung. Anmeldung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.
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SUMMARY:Open-Air-Ausstellung: „Im Objektiv der Staatsmacht - Fußballfans im Blick von Stasi und Volkspolizei“
DESCRIPTION:Fußballstadien in der DDR waren Ort sportlicher Begeisterung – und boten Raum für Protest gegen die SED-Diktatur. „40 Meter im Quadrat – Minenfeld und Stacheldraht. Jetzt weißt Du\, wo ich wohne\, ich wohne in der Zone“ hallte es in den 1980er Jahren von den Rängen. So gerieten Fußballfans ins Visier der Sicherheitskräfte und wurden von Zuschauern zu Beobachteten. Die außergewöhnliche Open-Air-Ausstellung „Im Objektiv der Staatsmacht“ ist ab Donnerstag\, den 3. Juli\, im US Camp in der Gedenkstätte Point Alpha zu sehen. Geblickt wird dabei durch die Linsen der Staatsmacht und rekonstruiert die Welt der Fans ebenso wie die Überwachungsmaschinerie des SED-Staates. Ein spannendes Thema nicht nur für die Freunde des runden Leders. \nMit verdeckten Methoden – getarnt als Sportreporter\, oder mit einer Kamera im Knopfloch – ermittelten die Späher des Staatssicherheitsdienstes in und außerhalb der Stadien und hielten „verdächtige“ Fußballanhänger fotografisch fest. Der Klick des Auslösers war häufig der Beginn einer erkennungsdienstlichen Erfassung der Fans\, von politischer Repression und Strafverfolgung. Die Ausstellung dokumentiert nicht nur staatliche Kontrollwut\, sondern auch eine Atmosphäre von Misstrauen und gesellschaftlicher Entfremdung an den Spielfeldrändern der DDR-Stadien. Ziel der Kameras waren zudem geflüchtete DDR-Fußballer im Westen. Die Ausstellung blickt auch in die Fußballstadien des Westens. Zuschauer trugen gesellschaftliche Probleme und politischen Protest ebenso immer wieder in die Stadionkurven. Fangewalt und Rechtsradikalismus wurden in der Bundesrepublik sowohl durch Polizei und Verfassungsschutz\, als auch durch Präventionsarbeit bekämpft.\nDie Sonderausstellung  in großer Zahl Fotoaufnahmen\, die den Lebensalltag der Fans\, ihre Sehnsüchte\, Frustration und Rebellion ebenso illustrieren wie die Paranoia des SED-Regimes. Die Schau läuft bis zum 8. September. \n Info:\n„Im Objektiv der Staatsmacht“ ist eine Ausstellung des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V.\, der Ausstellungsagentur exhibeo und der Point Alpha Stiftung in Kooperation mit der Universität Potsdam\, dem Landesarchiv Sachsen-Anhalt\, dem Deutschen Rundfunkarchiv und Zeitzeugen TV. Förderer in der Gedenkstätte Point Alpha sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\, die DFB-Kulturstiftung sowie der Förderverein Point Alpha e.V. \n  \n  \n 
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SUMMARY:Buchlesung mit Karl Sauerbier
DESCRIPTION:Der Point Alpha Förderverein lädt die Öffentlichkeit am Montag\, den 30. Juni\, herzlich zu einer Buchlesung nach Eiterfeld-Soisdorf ein. Das langjährige Fördervereinsmitglied Karl Sauerbier hat ein Buch mit dem Titel „Die Entstehung der DDR und meine Kontakte“ geschrieben. Darin hat er seine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse sehr interessant und unterhaltsam für alle Interessierten zusammengefasst.  Die Buchlesung findet im Restaurant „Zum goldenen Stern“ in der Vachaer Straße 14 statt. Beginn ist um 19 Uhr\, der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist bis zum 15. Juni an die Mailadresse foerderverein@pointalpha.com erwünscht.
URL:https://www.pointalpha.com/en/veranstaltung/ein-kaminabend-und-buchlesung-mit-karl-sauerbier/
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SUMMARY:Theaterprojekt: Die geschleiften Häuser im Grenzgebiet erzählen
DESCRIPTION:Vorhang auf für ein ganz besonderes Theaterstück auf der Bühne im US Camp von Point Alpha: Nicht nur wir Menschen erleben Geschichte\, sondern auch unsere Dörfer und Häuser. Im ehemaligen DDR-Sperrgebiet konnte es dabei gefährlich werden\, wenn sich ein Ort zu nahe an den Grenzanlagen befand. Denn weglaufen konnte er nicht. Also wurde er häufig von DDR-Sicherheitsbehörden abgerissen. Davon „erzählen“ die Orte nun selbst in einem von Schülern\, der Point Alpha Stiftung und dem Landestheater Eisenach inszenierten Stück. Grundlage für das Theaterprojekt im Rahmen des Point-Alpha-Sommerkinos ist das Werk von Wolfgang Christmann und Bruno Leister\, die an diesem Abend unsere Gäste sein werden. \nDer Eintritt zur Theater-Aufführung im US Camp ist frei. \nBeginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr mit einem kompakten Einführungsvortrag\, der das Thema einordnet und ergänzende Infos bietet. Im Anschluss an die Vorführung bleibt noch Zeit\, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Team vom Black Horse Inn hält Snacks und Getränke bereit. Kooperationspartner ist die Bundesstiftung Aufarbeitung. Um Anmeldung wird gebeten – per Mail unter oder Telefon 06651/919030.
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SUMMARY:Sommerkino (I) im US Camp mit dem Film "Zwei zu eins"
DESCRIPTION:Mit dem rasanten Film „Zwei zu eins“ startet das Sommerkino im US Camp auf Point Alpha. Der Eintritt ist frei. \nHalberstadt im Sommer 1990 – Eher zufällig fin-den ein paar Freunde in einem alten Schacht mehrere Millionen DDR-Mark. Eigentlich sollen sie verrotten\, doch die Freunde entwickeln ein System\, wie sich aus der wertlosen Ost-Mark noch Kapital schlagen ließe. Damit wollen sie dem heranrauschenden Kapitalismus ein bisschen auf den Zahn fühlen. Ob und wie das gelingt\, zeigt dieser rasante Kinofilm. \nBeginn ist um 18.30 Uhr mit einem kompakten Einführungsvortrag\, der das Thema einordnet und ergänzende Infos bietet. Das Team vom Black Horse Inn hält Snacks und Getränke bereit. Kooperationspartner ist die Bundesstiftung Aufarbeitung. Um Anmeldung wird gebeten – per Mail unter service@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030. \nDie Atmosphäre ist authentisch\, das Ambiente für ein Kino-Erlebnis auf Point Alpha unvergleichlich. Das besondere Format und die ungewöhnliche Location haben inzwischen eine eingeschworene Fangemeinde. Daher hat die Point Alpha Stiftung wieder alle bewährten Zutaten organisiert\, damit Film-Liebhaber einen exklusiven Kinoabend erleben können. \n„Alle Produktionen im Sommerkino stehen für eine sehr spezielle Form der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit\, da die Stories eingebettet sind in die deutsch-deutsche Zeitgeschichte“\, erläutert Aline Gros\, Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Point Alpha Stiftung.\nWeitere Termine: Zuckersand (10. Juli)\, Good by Lenin! (7. August) und Dr. Seltsam (14. August).
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SUMMARY:Zeitreisen auf Point Alpha: Durch die Virtual-Reality-Brille Geschichte mit allen Sinnen erleben
DESCRIPTION:Auf die Besucher der Gedenkstätte Point Alpha bei Geisa wartet die neue Welt des Zeitreisens! Per Virtual-Reality-Brille springen interessierte Gäste durch die verschiedensten Abschnitte der deutschen Geschichte\, um die packenden Ereignisse\, die unser Land nachhaltig geprägt haben\, in 360-Grad-Bewegtbild-Szenarien hautnah mitzuerleben. Virtuelle Realität und innovative Technologie verbinden sich am authentischen Geschichtsort zwischen Rasdorf und Geisa nun zu einem unvergesslichen Erlebnis\, bei dem historische Begebenheiten aus völlig neuer Perspektive sichtbar werden. \nDas preisgekrönte Konzept bietet auf Point Alpha mit den beiden Experiences „Deutschland-Zeitreise“ sowie der „DDR-Zeitreise – Alltag und Revolte“ Einblicke in die Historie – verknüpft mit digitalen Animationen und audiovisuellen Elementen. Dank modernster VR-Technologie\, multisensorischen Spezialeffekten und aufwendig inszenierten Interieurs steht einer Reise mit allen Sinnen in die Vergangenheit nichts im Weg. Los geht´s.  Es ist erstaunlich\, wie realistisch es sich anfühlt\, wenn man mittendrin steckt im Geschehen! Eine perfekte Illusion. Ein außergewöhnliches Spektakel\, aber auch eine moderne Ergänzung und Abrundung für die Informationen und Exponate in den klassischen Ausstellungen im US Camp und dem Haus auf der Grenze. \nGebucht werden können beide Zeitreisen in der Gedenkstätte Point Alpha einzeln oder in Kombination täglich zwischen 10 und 15 Uhr. Jede Zeitreise dauert rund eine Viertelstunde. Da Point Alpha in diesem Jahr 30. Geburtstag feiert\, gibt es das Angebot zum Jubiläumspreis von nur fünf Euro\, das Kombiticket für beide Zeitreisen kostet acht Euro. Das Zeitreisen-Experiment hat die Point Alpha Stiftung zunächst einmal bis 19. Oktober angelegt.
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SUMMARY:Vortrag: Wie beeinflusst der Klimawandel die Rhön?
DESCRIPTION:„Der Klimawandel in der Rhön“ – zu einer Neuauflage dieses Info-Vortrages von Nils-Jonas Telle kommt es am Donnerstag\, den 22. Mai\, auf Point Alpha. Wassermangel auf der einen\, Starkregen auf der anderen Seite\, Temperaturrekorde\, Artenwandel und Belastungen für Mensch\, Flora und Fauna sind Themen\, die zur Sprache kommen. Beginn ist um 18.30 Uhr im Haus auf der Grenze. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. \nDer dramatische Rückgang der biologischen Vielfalt und der spürbare Klimawandel gehören zu den Herausforderungen unserer Zeit. Auch in der Rhön lassen sich Trends beobachten und statistisch belegen. Welche Veränderungen und Probleme sind zu erwarten? Was sind die Aufgaben? Diesen Fragen stellt sich Telle\, der sich in der Thüringer Verwaltungsstelle intensiv mit Biodiversität\, Klima und Hydrologie auseinandersetzt. Anhand von Beispielen\, Zahlen\, Grafiken und Fakten erläutert der Experte vom UNESCO-Biosphärenreservat Rhön die zu erwartenden Auswirkungen und Veränderungen in unserer Region oder am Nationalen Naturmonument Grünes Band. Dabei kann er schon heute “Klimaverlierer” und “Klimagewinner” benennen. \nPartner der Veranstaltung ist das Biosphärenreservat Rhön. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierte. Fachwissen ist nicht erforderlich. Im Anschluss stellt sich der Referent den Fragen der Besucher. Eine Anmeldung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.
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SUMMARY:Sonderausstellung: Frauenleben in Ost und West
DESCRIPTION:Spannende Einblicke in den Alltag von Frauen in Ost- und Westdeutschland der 1970er und 1980er Jahre gibt ab Mittwoch\, den 21. Mai\, eine neue Ausstellung auf Point Alpha. Seit über drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch begegnet man(n) immer noch vielen Klischees\, die Frauen im geteilten Deutschland zugeschrieben werden. \nDie Westfrau wird oft entweder als „Heimchen am Herd“ oder als knallharte Karrierefrau beschrieben. Die Ostfrau hingegen steht im Kohlebergbau „ihren Mann”. Sie wird als tough bezeichnet oder auch als Rabenmutter\, weil sie ihre Kinder in die Krippe gibt. Die Ostfrau gilt mal als Verliererin\, mal als Gewinnerin der deutschen Einheit. Die Liste dieser Zuschreibungen ist lang. Obwohl sie sich teilweise grotesk widersprechen\, zeugen sie doch alle von der Überzeugung\, man wisse genau\, wie DIE Ostfrau und DIE Westfrau eigentlich ticken. Woher kommen diese Zuschreibungen? Und was ist an ihnen dran? \nKuratiert von der Kulturwissenschaftlerin Clara Marz werden auf zwanzig reich bebilderten Tafeln gängige Klischees hinterfragt und Vielfalt weiblicher Lebenswelten in beiden deutschen Staaten gezeigt. Es ist Anliegen der Ausstellung\, die vielfältigen Erfahrungen von Frauen sichtbar zu machen und deren deutsch-deutsche Lebenswirklichkeiten mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden aufzuzeigen. Zugleich wirft die Ausstellung die Frage auf\, ob Frauen in beiden deutschen Staaten trotz unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ein gemeinsames Streben nach Selbstbestimmung in einem männlich geprägten System verbanden. \nDie Schau\, die von der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert wird\, läuft bis zum 31. August und kann zu den regulären Öffnungszeiten der Gedenkstätte Point Alpha\, täglich von 10 bis 18 Uhr\, besichtigt werden.
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SUMMARY:35. Last Border Patrol - Festakt und Schülerbegegnungstag
DESCRIPTION:Am 30. März 1990 führte die letzte Grenzpatrouille der US-Streitkräfte am OP Alpha vorbei. Über Jahrzehnte hinweg hatten die Kavalleriestreitkräfte an der innerdeutschen Grenze den symbolischen und militärischen Schutz der „freedom’s frontier“ während des Kalten Krieges übernommen. Mit dem Mauerfall und der Wiedervereinigung endete eine Ära der militärischen Abschreckung\, und die letzte Patrouille steht symbolisch für diesen Wendepunkt in der Geschichte. Gemeinsam mit Veteranen und Schülern erinnern wir an den wichtigen Beitrag der US Army zur Beendigung des Kalten Krieges und Wiedervereinigung Deutschlands.
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SUMMARY:Buchvorstellung und Vortrag: Vietnam und das geteilte Deutschland
DESCRIPTION:Der Vietnamkrieg endete Ende April 1975 mit der Einnahme Saigons durch nordvietnamesische Truppen und der Wiedervereinigung des Landes unter einer kommunistischen Regierung. Der Konflikt\, einer der blutigsten Stellvertreterkriege des Kalten Krieges\, fand auch in Deutschland große Resonanz. Der Zeithistoriker Andreas Margara beleuchtet am Donnerstag\, 24. April\, in seinem Gastvortrag auf Point Alpha die Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten und Vietnam vor\, während und nach dem Krieg. Beginn ist um 18.30 Uhr im Haus auf der Grenze. Die Öffentlichkeit ist bei freiem Eintritt herzlich willkommen. \nIm geteilten Deutschland mobilisierte der Vietnamkrieg die Zivilgesellschaften: Protestbewegungen\, politische Debatten und ideologische Konflikte prägten die öffentliche Wahrnehmung. So berichtete dpa-Reporter Eckhard Budewig in seinem letzten Bericht aus Vietnam am 29. April 1975 – dem Tag vor dem Fall von Saigon – mit einem Hauch von Wehmut: „In Saigon wird in wenigen Tagen ein Kollege der DDR-Nachrichtenagentur ADN einziehen. Eines ist gewiss: Er wird über „sein“ Regime in Saigon netter berichten\, als die westliche Presse es je über Südvietnam und seine Präsidenten tat“. \nAuch die Regierungen brachten sich in den Konflikt ein. Die Bundesrepublik leistete humanitäre Hilfe in Südvietnam und unterstützte politisch das Vorgehen der USA\, während die DDR ihrem „sozialistischen Bruderstaat“ im Norden beistand. Dadurch reichten die deutschen Teilungslinien gewissermaßen bis in die Wälder und Dörfer Vietnams. Seine Kenntnisse\, Erfahrungen und Erlebnisse zu dieser Thematik hat der Autor in seinem Buch „Geteiltes Land\, geteiltes Leid“ festgehalten. \nAndreas Margara weiß\, wovon er erzählt\, hat er doch lange in Hanoi gelebt und ist Mitglied im Vorstand der Deutsch-Vietnamesischen Gesellschaft (DVG). Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Erinnerungskultur und Vergangenheitsaufarbeitung in Nachkriegsgesellschaften. Als Journalist mit Fokus auf den Fernen Osten\, berichtete er aus Südostasien für renommierte Medien und unternahm für die ZDF-Sendung „Terra X “Abenteuer Vietnam“ eine Film-Expedition als zeithistorischer Experte. Kooperationspartner der Veranstaltung sind die Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) sowie die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Eine Anmeldung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.
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SUMMARY:Seminar: Der Vietnamkrieg – eine Zäsur?
DESCRIPTION:50 Jahre Ende des Vietnamkrieges\, aber kein Ende der Aufarbeitung. Die Bilder des Krieges in Vietnam gingen um die Welt und prägen dessen Wahrnehmung bis heute. „Der Vietnamkrieg – eine Zäsur?“ – das Seminar der Point Alpha Akademie untersucht am Donnerstag und Freitag\, 24. und 25. April\, im Schloss Geisa die Ursachen und Folgen des Vietnamkrieges. Anmeldungen sind ab sofort möglich. \nIn jedem Schulbuch findet sich das Bild des fliehenden nackten Mädchens nach einem Napalm-Angriff der amerikanischen Streitkräfte. Doch was bedeutet Vietnam im Kontext des Kalten Krieges und des Kräftegleichgewichtes zwischen Ost und West? Die Folgen des Konflikts waren und sind lange spürbar: Die Spaltung der Gesellschaft der USA in ihrer Haltung zu diesem Krieg\, ein Katalysator gesellschaftlicher Veränderungen\, gebrochene Veteranen\, die gesellschaftlich keine Anerkennung finden. Die hochtechnisierte US-Army muss abziehen\, kapituliert vor einem unterschätzten Feind. Diese Niederlage\, das Schicksal der Soldaten finden bis heute ihren Ausdruck in der Popkultur mit unterschiedlichen Denkansätzen und Perspektiven und oft der Frage: War es das wert?\nDas Seminar bietet unter anderem bei Vorträgen von Prof. Dr. Bernd Greiner und  Dr. Andreas Margara Einblick in die Forschung zum Thema sowie eine Vertiefung des historischen Hintergrundwissens und der Kenntnisse zur Erinnerungskultur. Zum anderen geht es der Frage nach der Repräsentation des Krieges in der Popkultur nach. Ein Workshop erarbeitet Möglichkeiten der Nutzung dieser medialen Ansätze für den Unterricht. \nDas Seminar findet in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sowie der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) statt. Die Tagungsgebühren betragen inkl. Verpflegung pro Person jeweils 35 Euro im Einzelzimmer\, 20 Euro im Doppelzimmer und 10 Euro ohne Übernachtung. Infos & Buchung: Susanne Bott\, Telefon 036967/596422\, E-Mail: akademie@pointalpha.com.
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SUMMARY:Ostersamstag: Sonderführung am "Weg der Hoffnung"
DESCRIPTION:Die Point Alpha Stiftung bietet auch am Ostersamstag\, den 19. April\, eine Sonderführung am „Weg der Hoffnung“ an. Die Führung beginnt um 14:00 Uhr.  Im Rahmen eines gemeinsamen Rundgangs informieren Gästebegleiter der Gedenkstätte über die Entstehung und Bedeutung des Kunstprojekts. \nVierzehn monumentale Skulpturen\, errichtet vom Künstler Dr. Ulrich Barnickel im Auftrag der Point Alpha Stiftung\, markieren auf einer Strecke von 1400 Metern ein Stück des ehemaligen Todesstreifens an der innerdeutschen Grenze zwischen Hessen und Thüringen. Sie greifen den Gedanken des christlichen Kreuzwegs auf und erzählen damit eine Geschichte\, die ganz unterschiedliche Aspekte umfasst – Willkür und Unterdrückung\, aber auch Mut\, Hoffnung und Glauben sind Konstanten dieser Geschichte. \nDie Führung dauert ca. 2 Stunden. Die Kosten belaufen sich auf fünf Euro pro Person. Kinder bis 16 Jahre können kostenfrei an den Führungen teilnehmen. Treffpunkt ist das „Haus auf der Grenze“ der Gedenkstätte Point Alpha. Um eine Anmeldung unter 06651-919030 oder service@pointalpha.com wird gebeten. \n(Foto: Hans Pfleger)
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SUMMARY:Vortrag: „Aufbau bewaffneter Kräfte in der SBZ und Grenzpolizei“
DESCRIPTION:Die Deutsche Grenzpolizei spielte in der frühen DDR eine zentrale Rolle bei der Sicherung der neuen Grenze und der Durchsetzung staatlicher Kontrolle. Der Historiker und Autor Dr. Gerhard Sälter widmet sich in seinem Vortrag „Aufbau bewaffneter Kräfte in der SBZ und Grenzpolizei“ dieser brisanten Thematik. Die Öffentlichkeit ist willkommen\, der Eintritt frei \nGegründet während der sowjetischen Besatzung\, dienten die Grenzpolizisten nach Gründung der DDR nicht nur der Überwachung und Abschottung\, sondern auch der ideologischen Absicherung des SED-Regimes.  Ihr Wirken hatte weitreichende Auswirkungen auf das Leben der Menschen vor allem im Grenzgebiet. Dr. Gerhard Sälter thematisiert in seinem Vortrag die Entwicklung\, Aufgaben und politische Bedeutung der Grenzpolizei und ordnet sie in den historischen Kontext der frühen DDR ein. \nGerhard Sälter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Berliner Mauer\, der sich unter anderem mit den Opfern und Tätern der DDR-Grenztruppen und der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes (BND) beschäftigt. Er hat mehrere Bücher verfasst\, auch über die Grenzpolizei und die Grenztruppen der DDR. Eine Anmeldung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.
URL:https://www.pointalpha.com/en/veranstaltung/vortrag-aufbau-bewaffneter-kraefte-in-der-sbz-und-grenzpolizei/
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SUMMARY:Buchpremiere "Von der Apokalypse zur Hoffnung" mit Dr. Ulrich Barnickel
DESCRIPTION:Längst ist er ein geschätzter und begehrter Künstler und seine Werke sorgen rund um den Globus für Aufmerksamkeit. Seine wohl bekannteste Arbeit ist der „Weg der Hoffnung“ mit den 14 überdimensionalen Figuren auf Point Alpha. Der Künstler Dr. phil. Ulrich Barnickel feiert am 6. April seinen 70. Geburtstag. An seinem Ehrentag präsentiert der Jubilar ab 11.30 Uhr im Haus auf der Grenze offiziell sein neues Buch „Handwerker\, Denker\, Künstler – Von der Apokalypse zur Hoffnung“. „Ich denke in Metall“\, so sagt er von sich selbst und gibt in der druckfrischen Autobiografie tiefe Einblicke in sein Leben und sein Wirken\, wissenschaftlich-philosophisch sowie kunsthistorisch unterlegt. Die Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. \nEine Anmeldung wird per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 unbedingt erbeten. \nWer\, wenn nicht Barnickel selbst\, kann die Zusammenhänge und die Basis seiner Aktivitäten in zwei deutschen Polit-Systemen besser beschreiben?  Die Antwort hat er sich selbst gegeben und aufgeschrieben. Sie liegt nun vor in Form einer umfassenden Lektüre\, herausgegeben von Parzellers Buchverlag in Fulda (ISBN 978-3-7900-0606-3). Beschrieben werden auf 222 Seiten die Stationen seines Lebens\, Eindrücke und Erfahrungen\, und wie sich die Reibung mit der Gesellschaft\, mit der Gegenwart und Geschichte oder mit Krieg und Frieden auf seine Kunst auswirken. Bestimmt werden sein Handeln und seine kritischen Analysen im Anschluss dabei fast immer in Metall. Das Buch setzt Impulse für offene Geister\, die ihren Horizont stets erweitern. \nGleich „live“ betrachten können die Gäste vor Ort Skulpturen und Gemälde des in Schlitz lebenden Künstlers in einer parallel laufenden Sonderausstellung. Unter der Überschrift „Durch Blick“ lädt die Point Alpha Stiftung bis zum 11. Mai täglich zu diesem außergewöhnlichen Kunst-Ereignis ein. Offene Formen\, die den Betrachter zum Durchblicken animieren\, sind besonderes Kennzeichen. Mit diesen Objekten entstehen neue Sichtweisen\, die zum Nach- und Weiterdenken sowie zum Diskutieren einladen. Ähnliches gilt für seine Gemälde\, mit denen der Künstler seine Wahrnehmungen und Stimmungen transportiert.
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