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Zur eigenen Sicherheit? Geschichte der geschleiften Höfe und ihrer Bewohner im Geisaer Land
mit den Autoren Wolfgang Christmann und Bruno Leister
Anschließende Gesprächsrunde mit den Zeitzeugen und Betroffenen, Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Bruno Heller und der ehemaligen Bürgermeisterin Ursula Preißler
Aufgrund des großen Interesses und der zahlreichen Menschen, die an der Buchpremiere sowie der ersten Wiederholungsveranstaltung „Zur eigenen Sicherheit? Die Geschichte der geschleiften Höfe und ihrer Bewohner im Geisaer Amt" aufgrund des begrenzten Platzangebotes nicht teilnehmen konnten, veranstaltet die Point Alpha Stiftung eine Wiederholungsveranstaltung, zu der wir Sie hiermit sehr herzlich einladen.
Donnerstag, den 26. Januar 2012, 19.00 Uhr
Gedenkstätte Point Alpha (Haus auf der Grenze)
Bis zum Ende der DDR wurden immer wieder, auch unabhängig von den beiden großen Zwangsaussiedlungswellen, grenznahe Höfe und Gebäude auf Anweisung der DDR-Regierung zerstört und beseitigt („geschleift"). Die dort lebenden Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden zwangsevakuiert. Auch im Geisaer Amt fielen zur Zeit der deutschen Teilung zahlreiche Höfe der staatlich angeordneten Zerstörung zum Opfer. Dreißig dieser „geschleiften Höfe" stehen im Mittelpunkt des Buches von Wolfgang Christmann und Bruno Leistner, die in jahrelanger Arbeit die Geschichte der Höfe und ihrer Bewohner erstmals für das Geisaer Amt umfassend recherchierten.
Im Anschluss an die Buchvorstellung findet eine Diskussionsrunde mit dem Diözesan-Caritasdirektor, Herrn Domkapitular Bruno Heller und der früheren Bürgermeisterin von Dorndorf, Ursula Preißler statt. Beide berichten als Betroffene über das Schicksal ihrer Familien und die Geschichte ihrer Höfe.
Moderation: Dr. Jens Schöne, Historiker und stellvertretender Landesbeauftragter für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR in Berlin.
Aufgrund des begrenzten Platzangebots bitten wir um verbindliche Rückmeldung bis 18.01.2012 an stefanie.bode@pointalpha.com , telefonisch unter 06651-919030 oder per Fax an 036967-596426.
„Der Papst und die Friedliche Revolution" zur Rolle der katholischen Kirche beim Umbruch in der DDR und in Osteuropa mit Erzbischof em. Alfons Nossol (Opole) und Bischof Joachim Wanke (Erfurt)
die Hessische Landeszentrale für politische Bildung, die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und die Point Alpha Stiftung laden sehr herzlich zum zweiten „Geisaer Schlossgespräch" ein.
Zu dieser Fortsetzung unserer gemeinsamen jährlichen Gesprächsreihe haben wir im Jahr des Papstbesuches in Deutschland zwei profilierte Kirchenmänner eingeladen, die an den Umbrüchen des Jahres 1989 ebenso
teilgenommen haben wie sie die Vorgeschichte in ihren jeweiligen Kirchenämtern mitgestaltet hatten. Der ehemalige Oppelner Bischof Alfons Nossol, dem Papst Johannes Paul II. den Ehrentitel Erzbischof ad personam verlieh, gehörte zu den Unterstützern der Freiheitsbewegung in Polen und engagierte sich ein Leben lang für die deutsch-polnische Aussöhnung. Der Erfurter Bischof Joachim Wanke, zu DDR-Zeiten Apostolischer Administrator in Thüringen und inzwischen dienstältester Bischof im Osten Deutschlands hat den Weg der
katholischen Kirche hier wesentlich mitbestimmt.
Im Gespräch mit dem Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Franz-Josef Schlichting, erörtern die beiden Bischöfe die Rolle von Papst und katholischer Kirche für den Prozess der Friedlichen Revolution und ihre Vorgeschichte. Wir bitten um verbindliche Rückmeldung
an susanne.bott@pointalpha.com oder per Fax an 036967-596426.
Einladung zum Podiumsgespräch „Fluchtziel Freiheit"
Nach dem Mauerbau im August 1961 schien die Flucht aus der DDR in den Westen endgültig unmöglich. Für tausende Menschen waren somit die Fluchthelfer die einzige Hoffnung aus der DDR herauszukommen. Oft musste für diese Hilfe sehr viel Geld gezahlt werden. Doch auch Fluchthelfer nahmen ein großes persönliches Risiko auf sich. Die vielschichtige Geschichte der Fluchthilfe, die oftmals entweder ausschließlich heroisiert oder aber kriminalisiert wird, steht im Mittelpunkt der Veranstaltung „Fluchtziel Freiheit", zu der wir Sie herzlich einladen.
Dienstag, den 18. Oktober 2011
um 19 Uhr
Gedenkstätte Point Alpha
Haus auf der Grenze
Wir sprechen mit Klaus-M. von Keussler, Mitglied der legendären Fluchthilfegruppe um Wolfgang Fuchs und Autor des Buches „Fluchthilfe – die Gruppe um Wolfgang Fuchs" sowie mit Regina Albrecht, der mit Hilfe einer Fluchthelferorganisation die Flucht in den Westen im Kofferraum eines Autos gelang und die ihre Erfahrungen in dem Buch „Nur 180 Meter Liebe im Schatten der Mauer" veröffentlichte. Die Erfahrungsberichte der Zeitzeugen werden von Dr. Maria Nooke ergänzt. Die stellvertretende Direktorin der Stiftung Berliner Mauer ist u.a. Herausgeberin des Buches „Fluchtziel Freiheit. Berichte von DDR-Flüchtlingen über die Situation nach dem Mauerbau – Aktionen der Girrmanngruppe" und wird über die Motive, Akteure und Entwicklung der Fluchthilfegruppen sprechen.
Die Veranstaltung wird von dem Journalisten Hartmut Zimmermann moderiert, der u.a. für die Fuldaer Zeitung arbeitet.
Förderantrag zur Weiterentwicklung Ausstellung Haus auf der Grenze eingereicht
Im letzten Jahr erhielt die Point Alpha Stiftung eine Förderung für die Erstellung einer
wissenschaftlichen Konzeption zur Neugestaltung der Dauerausstellung im Haus auf der Grenze.
Damit wurde zunächst nur ein Teil der beantragten Summe des im Oktober 2010 eingereichten
Antrags für eine Weiterentwicklung der Ausstellung im Haus auf der Grenze gewährt.
Im ursprünglichen Antrag war insgesamt ein Jahr für die notwendigen Vorrecherchen eingeplant.
Durch die oben beschriebene Teilförderung und die sich erneut anschließenden Antrags- und
Bearbeitungsfristen waren letztlich nur insgesamt fünf Monate Zeit. Das Berliner Büro Beier +Wellach Projekte GbR in Begleitung des wissenschaftlichen Beirats der Point Alpha Stiftung unter Federführung von Prof. Dr. Hanno Sowade leistete sehr gute Arbeit. Die Konzeption konnte so rechtzeitig für die Beantragung fertig gestellt werden.
Die letzte Entscheidung über die Umsetzung fällt Anfang nächsten Jahres die Expertenkommission beim Bund.
Veranstaltungen zum Tag der Deutschen Einheit auf Point Alpha
Kranzniederlegung und Festakt mit Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt Ökumenischer Gedenkgottesdienst für die Opfer der Zwangsaussiedlung
Geisa/Rasdorf. Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt ist in diesem Jahr die Festrednerin beim traditionellen Festakt am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit in der Gedenkstätte Point Alpha. Die Grünen-Politikerin, die auch Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland ist, hatte ihr politisches Engagement während ihres Theologiestudiums in der Zeit des politischen Umbruchs in der DDR begonnen. Sie war im Arbeitskreis "Solidarische Kirche" aktiv und wurde 1989 Mitglied der Bürgerbewegung "Demokratischer Aufbruch". 1989 gründete sie unter anderem gemeinsam mit Konrad Weiß und Ulrike Poppe „Demokratie Jetzt", eine Bürgerbewegung, die ihre Wurzeln in der kirchlichen Opposition hatte, und war im selben Jahr Mitbegründerin von Bündnis 90. Nach der Wiedervereinigung gehörte Katrin Göring-Eckardt dem Thüringer Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen an. Seit 2005 ist sie Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Katrin Göring-Eckardt engagiert sich zudem auch weiterhin in der Kirche und war neben ihrem Amt als Präses der EKD-Synode Präsidentin des evangelischen Kirchentags 2011 in Dresden.
Die traditionellen Grußworte der beiden Landesregierungen überbringen der Thüringer Innenminister Jörg Geibert und der Staatssekretär für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hessen, Mark Weinmeister. Erwartet wird auch in diesem Jahr wieder ein Vertreter der US-Army. Die musikalische Umrahmung des Festakts übernimmt unter der Schirmherrschaft des Innenministers das Polizeimusikkorps Thüringen. Vor dem Festakt findet wie in jedem Jahr eine Kranzniederlegung für die Opfer der deutschen Teilung am Denkmal für die Deutsche Einheit statt.
>b>2. Oktober 2011
15.30 Uhr Kranzniederlegung
16:00 Uhr Festakt
Gedenkstätte Point Alpha (US-Camp)
Am Tag der Deutschen Einheit jährt sich in diesem Jahr die zweite Zwangsaussiedlungswelle an der innerdeutschen Grenze zum 50. Mal. Der traditionelle Gottesdienst in der Gedenkstätte ist daher in diesem Jahr als ökumenischer Gedenkgottesdienst den Opfern der Zwangsaussiedlung gewidmet.
Der Gottesdienst wird gestaltet von Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke, Domkapitular Bruno Heller, Propst Bernd Böttner, Pröpstin Marita Krüger, Pfarrer Uwe Hahner, Pfarrer Henning Voigt und Kaplan Holger Heil sowie der Präsidentin des Bunds der Zwangsausgesiedelten, Marie‐Luise Tröbs, und musikalisch umrahmt von der Stadtkapelle Geisa.
3. Oktober 2010
10:00 Uhr Ökumenischer Gedenkgottesdienst
Mit dem Gottesdienst beginnt der traditionelle Familientag.
Erinnerungsjahr 2011 „50 Jahre Mauerbau - 50 Jahre zweite Zwangsaussiedlung"
Am frühen Morgen rollen Lastwagen an die innerdeutsche Grenze. Der Bestimmungsort ist Geisa.Dann geht alles blitzschnell. Binnen weniger Stunden räumen wildfremde Menschen das Haus leer. Was nicht in die Lastwagen passt, bleibt zurück. Es bleibt die Ungewissheit und die Fragen: Warum?
Wohin? Wie lange? (Marie Luise Tröbs, geb. Wagner)
Für ein dunkles Kapitel in der DDR-Geschichte stehen die Zwangsaussiedlungen an der ehemaligeninnerdeutschen Grenze. Ihren Höhepunkt fanden sie in den Aktionen "Ungeziefer" (Juni 1952) und"Festigung", "Kornblume" oder "Blümchen" (Oktober 1961), die unmittelbar mit der immerstärkeren Befestigung der innerdeutschen Grenze und dem Bau der Berliner Mauer verbunden war.
Allein über 3000 Menschen wurden auf Befehl der SED-Regierung wenige Wochen nach dem Mauerbau aus den Gebieten entlang der innerdeutschen Grenze zwangsausgesiedelt und verloren von heute auf morgen ihr zu Hause, ihre Heimat und wurden von ihren Familien und Freunden getrennt.
In der Veranstaltung „ 50 Jahre Mauerbau – 50 Jahre zweite Zwangsaussiedlungswelle" wollen wir mit Betroffenen, Zeitzeugen und Wissenschaftlern über die Ereignisse am Morgen des 3. Oktober 1961 ins Gespräch kommen. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Montag, den 19. September 2011
um 19 Uhr
Gedenkstätte Point Alpha
Haus auf der Grenze
Als Gesprächsgäste nehmen an der Diskussionsrunde teil:
Marie-Luise Tröbs
(1961 mit ihrer Familie aus Geisa nach Ilmenau zwangsausgesiedelt, heute Präsidentin des Bunds der Zwangsausgesiedelten)
Robert Hohmann
(1961 mit seiner Familie aus Wiesenfeld zwangsausgesiedelt)
Dr. Dieter Graichen
(Zeitzeuge der ersten Zwangsaussiedlungswelle 1952)
Rainer Potratz
(Historiker, Autor des Standardwerkes „Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen
Grenze")
Dr. Jeanette van Laak
(Universität Gießen, u.a. Mitautorin der Studie zur sozialen Lage der Opfer der DDRDiktatur)
Moderation: Dr. Christoph Witzel (leitender Redakteur der Südthüringer Zeitung)
Buchpremiere Zur eigenen Sicherheit? Geschichte der geschleiften Höfe und ihrer Bewohner im Geisaer Amt mit den Autoren Wolfgang Christmann und Bruno Leister.
Anschließende Gesprächsrunde mit den Zeitzeugen und Betroffenen, Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Bruno Heller und der ehemaligen Bürgermeisterin Ursula Preißler
Bis zum Ende der DDR wurden immer wieder, auch unabhängig von den beiden großen Zwangsaussiedlungswellen, grenznahe Höfe und Gebäude auf Anweisung der DDR-Regierung zerstört und beseitigt („geschleift"). Die dort lebenden Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden zwangsevakuiert. Auch im Geisaer Amt fielen zur Zeit der deutschen Teilung zahlreiche Höfe der staatlich angeordneten Zerstörung zum Opfer. Dreißig dieser „geschleiften Höfe" stehen im Mittelpunkt des Buches von Wolfgang Christmann und Bruno Leistner, die in jahrelanger Arbeit die Geschichte der Höfe und ihrer Bewohner erstmals für das Geisaer Amt umfassend recherchierten.
Zur Buchpremiere „ Zur eigenen Sicherheit? Die Geschichte der geschleiften Höfe und ihrer Bewohner im Geisaer Amt" laden wir Sie herzlich ein.
Donnerstag, den 8. September2011,18.30 Uhr
Gedenkstätte Point Alpha (Haus auf der Grenze)
Im Anschluss an die Buchvorstellung findet eine Diskussionsrunde mit dem Diözesan-Caritasdirektor, Herrn Domkapitular Bruno Heller und der früheren Bürgermeisterin von Dorndorf, Ursula Preißler statt. Beide berichten als Betroffene über das Schicksal ihrer Familien und die Geschichte ihrer Höfe.
Einführung und Moderation: Dr. Jens Schöne, Historiker und stellvertretender Landesbeauftragter für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR in Berlin.
Im Anschluss an die Veranstaltung kann das Buch zum Subskriptionspreis von 20,- € (statt 22,- €) erworben werden.
Wiederaufbau der historischen Fahrzeughalle hat begonnen
Rasdorf/Geisa, 3.August 2011. Der Wiederaufbau der historischen Fahrzeughalle im ehemaligen US-Camp Point Alpha, die am 28.Dez. 2010 bei extremer Witterungslage unter der Eis- und Schneelast eingestürzt war, hat in dieser Woche begonnen.
Auf dem Foto (v.l.n.r.):
Christoph Jestädt (Geschäftsführer der Firma Stahlbau Hahner), Berthold Körbel (Bürgermeister der Stiftergemeinde Rasdorf), Dr. Wolfgang Hamberger (Vorsitzender des Stiftungsrates der Point Alpha Stiftung), Alexander Witzel (Statiker), Uta Thofern (Direktorin Point Alpha Stiftung), Manfred Reith (Architekt, Architekturbüro Reith +Wehner), Martin Henkel (Bürgermeister der Stiftergemeinde Stadt Geisa), Stefanie Bode (stellvertretende Direktorin Point Alpha Stiftung).
Point Alpha Stiftung erinnert am 50. Jahrestag des Mauerbaus an die unmenschliche Teilung Deutschlands durch die innerdeutsche Grenze
Gesprächsabend mit Jutta Fleck („Frau vom Checkpoint Charlie") und Zeitzeugen/Anbringung des europäischen Kulturerbesiegels /Sternradtour nach Vacha
Samstag, 13. August 2011 um 12.15 Uhr, Gedenkstätte Point Alpha (Haus auf der Grenze)
Sternradtour mit Wirtschaftsminister Matthias Machnig und der Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus GmbH, Bärbel Grönegres nach Vacha/ Anbringung des europäischen Kulturerbesiegels
Point Alpha ist Startpunkt einer Sternradtour nach Vacha, die unter dem Motto „Brücken statt Mauern" von der Thüringer Tourismus GmbH, der Thüringer Landeszeitung und der Wartburgregion in Zusammenarbeit mit der Point Alpha Stiftung organisiert wird. Um 12.30 Uhr starten an Point
Alpha der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig und die Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus GmbH, Bärbel Grönegres gemeinsam mit Radfahrern aus der Region. Bei dieser Gelegenheit wird zuvor, um 12.15 Uhr, das Siegel „Europäisches Kulturerbe" an der
Gedenkstätte angebracht, das Point Alpha wie auch den Grenzmuseen Mödlareuth und Teistungen am Tag zuvor in Erfurt von Kultusminister Christoph Matschie offiziell verliehen wird.
Samstag, 13. August 2011 um 19 Uhr (Gedenkstätte Point Alpha, Haus auf der Grenze)
„Die Grenze als persönliches Schicksal –
Eine Veranstaltung der hessischen Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Point Alpha Stiftung anlässlich des 50. Jahrestags des Mauerbaus
Grenzen und ihre Überwindung, Macht und Ohnmacht, Demokratie und Diktatur: Es sind Geschichten von Menschen in Grenzsituationen, von ihrer Angst und ihrem Mut gegenüber der Unterdrückung durch die SED‐Diktatur, die Jutta Fleck, bekannt als „Die Frau vom Checkpoint Charlie" mit ihrem neuen Projekt „Checkpoint Q – Botschafter für Freiheit und Demokratie" erzählt. Für dieses Projekt hat Jutta Fleck die Begegnung mit ehemaligen DDR‐Bürgern in Hessen gesucht, für die die Grenze zum persönlichen, leidvollen
Schicksal wurde und die doch bei allen erlittenen Repressionen stark geblieben sind. So wie Steffi Barthel die bei ihrer Oma in Bleicherode bleibt, als ihre Eltern den Entschluss fassen, in den Westen auszureisen. Sie wollen erst mal Fuß fassen, um dann mit ihrer Tochter Steffi ein gesicherte Familienleben gestalten zu können. Doch dann kommt die Mauer und Steffi darf nicht mehr ausreisen. Oder Michael Kluge: der ehemalige NVA‐Offizier
will mit seinem achtjährigen Sohn mit Hilfe der Fluchthelfer‐Organisation Heyer/Stenzel die Grenze im Kofferraum eines Opels Rekord überqueren. Michael Klug hat sich dieser Organisation anvertraut, weil sie sicher sein soll. Was der geschiedene Vater nicht wissen kann – die Organisation ist unterwandert. Oder aber Rosemarie Skibka, die um 10 Uhr vormittags in ihrer Wohnung in Cottbus verhaftet wird. Der Industriekauffrau
wird vorgeworfen, sich wegen des Vergehens der Vorbereitung zum ungesetzlichen
Grenzübertritt strafbar gemacht zu haben. Dabei hat sie noch keinen einzigen Schritt zur Flucht unternommen. Sie hat lediglich darüber nachgedacht.
Sie alle sind mit ihren Geschichten für Jutta Fleck zu „Botschaftern der Freiheit" geworden
und werden mit ihr und weiteren Zeitzeugen gemeinsam am 13. August, am 50. Jahrestag
des Mauerbaus, in der Gedenkstatte Point Alpha über ihren Lebensweg und ihre
Erfahrungen sprechen.
Akkreditierung Presse für die Verleihung des Point-Alpha-Preis am 18. Juni an Felipe Gonzáles in Geisa
Aufgrund des Einsturzes der historischen Fahrzeughalle auf Point Alpha findet die öffentliche Veranstaltung in diesem Jahr in Geisa am Sitz der Point Alpha Stiftung und der Point Alpha Akademie statt. Dadurch stehen weniger Plätze zur Verfügung. Wir bitten daher auch die Presse um Anmeldung bzw. Akkreditierung und bemühen uns für alle akkreditierten Journalisten um eine geeignete Platzierung. Für Rückfragen: Stefanie Bode (Tel.: 036967-596420 oder stefanie.bode@pointalpha.com)
Einladung zur Point-Alpha- Preisverleihung am 18. Juni
Untenstehend finden Sie die Einladung mit Programmablauf und organisatorischen Hinweisen zur Preisverleihung an Felipe Gonzáles am 18. Juni 2011 in Geisa.
Preisverleihung an Felipe Gonzáles am 18. Juni um 14.30 Uhr am Schlossplatz in Geisa
Geisa/Rasdorf. Der Point-Alpha-Preis für Verdienste um die Einheit Deutschlands und Europas in Frieden und Freiheit geht in diesem Jahr an den ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten Felipe González. Das Kuratorium Deutsche Einheit will González damit „als großen Europäer" und „für seine frühzeitige und unverbrüchliche Solidarität mit den Deutschen in ihrem Wunsch nach Einheit in Freiheit" ehren, so Kuratoriumspräsidentin Christine Lieberknecht. „González steht zugleich für ein dauerhaftes Engagement für Freiheit und Demokratie in Europa und weltweit." Im Jahr 2011 wird der Preis erstmals in Kooperation mit der Landesbank Hessen-Thüringen verliehen, die den Point-Alpha-Preis auch in den kommenden Jahren als Hauptsponsor begleiten will.
Der Sozialist Felipe González war von 1982 bis 1996 Regierungschef in Madrid und führte die noch junge spanische Demokratie 1986 in die damalige Europäische Gemeinschaft. Noch in der Nacht des 9. November 1989 rief er den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und den damaligen SPD-Ehrenvorsitzenden Willy Brandt an um ihnen mitzuteilen, dass er eine Wiedervereinigung unterstützen werde. Kohl hob González´ Unterstützung in seinen Erinnerungen später besonders hervor, weil andere westeuropäische Verbündete zunächst mit Skepsis reagiert hatten. González, der sich als Karlspreisträger bereits 1993 für ein stärkeres und vergrößertes Europa aussprach, ist heute unter anderem als Präsident der Fundación Ideas para el Progreso tätig, einer Stiftung, die sich für globalen Fortschritt, Menschenrechte, Umweltschutz und internationale Solidarität einsetzt. Er engagiert sich für einen Brückenschlag zwischen Europa und Lateinamerika und beschäftigt sich seit Jahren, zeitweise auch als Vorsitzender eines „Rats der Weisen" im Auftrag der Europäischen Union, mit Zukunftsfragen.
Der Sozialist González, der seine politische Laufbahn im Widerstand gegen den spanischen Diktator Franco begann, wird am 18. Juni in Geisa geehrt. Die Preisverleihung wird live im Fernsehprogramm des Mitteldeutschen Rundfunks übertragen. Aufgrund des Einsturzes der historischen Fahrzeughalle auf Point Alpha findet die Veranstaltung in diesem Jahr am Sitz der Point Alpha Stiftung und der Point Alpha Akademie am Geisaer Schlossplatz statt. Die Veranstaltung beginnt um 14.30 Uhr und ist öffentlich.
Bei schönem Wetter findet die Preisverleihung als open-air Veranstaltung auf dem Schlossplatz statt. Da dort weniger Sitzplätze als in der ehemaligen Fahrzeughalle zur Verfügung stehen, empfehlen die Organisatoren eine frühzeitige Anreise. Bei der Anfahrt aus Richtung Hünfeld sollte die Umleitung in Richtung Großenbach befolgt werden.
Bei schlechtem Wetter muss die Preisverleihung in den Roten Saal des Schlosses verlegt werden. Da dort noch weniger Sitzplätze zur Verfügung stehen, organisiert die Stiftung dann zusätzlich ein „public viewing" im neuen Tagungsraum des frisch sanierten Akademiegebäudes im historischen Amtsgericht.
Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters Hessen zu Gunsten der Point Alpha Stiftung im ehemaligen US-Camp
Geisa/Rasdorf.
Am Muttertag, den 8. Mai 2011, von 11 Uhr- 13 Uhr, findet im US-Camp Point Alpha, am Platz vor der eingestürzten Fahrzeughalle, ein Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters Hessen zugunsten der Point Alpha Stiftung statt. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernimmt der Polizeipräsident Osthessens Alfons Georg Hoff.
"Mit dem Wiederaufbau des historischen Hangars und dem Start der Point Alpha Akademie steht die Stiftung vor großen Herausforderungen, die erhebliche finanzielle Belastungen bedeuten", erklärte der Vorsitzende des Stiftungsrates, Dr. Wolfgang Hamberger, und die stellvertretende Direktorin, Stefanie Bode ergänzte, "es sei gerade in der augenblicklichen
Situation sehr wichtig, Point Alpha mit positiven Schlagzeilen in Erinnerung zu rufen". Alle Verantwortlichen der Stiftung sind Polizeipräsident Alfons Georg Hoff vom Polizeipräsidium Osthessen sehr dankbar für sein spontanes Hilfsangebot.
„Das Polizeipräsidium Osthessen fühlt sich mit der Gedenkstätte Point Alpha, die an diedeutsche Teilung und den Ort der Konfrontation der Machtblöcke des kalten Krieges eindrucksvoll erinnert, in ganz besonderer Weise verbunden. Wenn wir die Konzertbesucher mit dem Landespolizeiorchester Hessen nicht nur musikalisch erfreuen, sondern auch einen Beitrag zum Wiederaufbau der eingestürzten Fahrzeughalle leisten können, so unterstütze
ich dies gerne und wünsche der Veranstaltung starken Zuspruch und viel Erfolg," unterstrich Polizeipräsident Hoff.
Das Konzert mit dem Landespolizeiorchester Hessen beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt kostet pro Erwachsenen 7,50 Euro (ermäßigt 4 Euro), Kinder bis 12 Jahre sind frei. Großmütter in Begleitung ihrer Kinder und Familien erhalten am Muttertag freien Eintritt für das Konzert. Die Konzertkarte gilt gleichzeitig als Eintrittskarte für die gesamte Gedenkstätte. Bei Regen findet das Konzert nicht statt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
„Die verlängerte Mauer" - Die Entwicklung der Grenzanlagen in den Ländern des Ostblocks
In der vierten Veranstaltung aus unserer Reihe „50 Jahre Mauerbau – eine Rückschau auf die Entwicklung der innerdeutschen Grenze von 1945- 1989 erweitern wir den Blick von der innerdeutschen Grenze zum Eisernen Vorhang durch ganz Europa. Zur Lesung mit der Autorin Marion Tantzscher laden wir Sie herzlich ein. Mittwoch, den 4. Mai 2011, 19.00 Uhr in der Gedenkstätte Point Alpha Haus auf der Grenze
Point-Alpha-Preis 2011 an Felipe González
Kuratorium ehrt „einen großen Europäer" für seine Unterstützung der deutschen Einheit
Geisa/Rasdorf. Der Point-Alpha-Preis für Verdienste um die Einheit Deutschlands und Europas in Frieden und Freiheit geht 2011 an den ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten Felipe González. Das Kuratorium Deutsche Einheit will González damit „als großen Europäer" und „für seine frühzeitige und unverbrüchliche Solidarität mit den Deutschen in ihrem Wunsch nach Einheit in Freiheit" ehren, so Kuratoriumspräsidentin Christine Lieberknecht. „González steht zugleich für ein dauerhaftes Engagement für Freiheit und Demokratie in Europa und weltweit." Das Kuratorium teilte zugleich mit, dass die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen als Hauptsponsor für den Point-Alpha-Preis gewonnen werden konnte. Die Preisverleihung wird in Zusammenarbeit mit der Point Alpha Stiftung am 18. Juni stattfinden.
Der Sozialist Felipe González war von 1982 bis 1996 Regierungschef in Madrid und führte die noch junge spanische Demokratie 1986 in die damalige Europäische Gemeinschaft. Noch in der Nacht des 9. November 1989 rief er den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und den damaligen SPD-Ehrenvorsitzenden Willy Brandt an um ihnen mitzuteilen, dass er eine Wiedervereinigung unterstützen werde. Kohl hob González´ Unterstützung in seinen Erinnerungen später besonders hervor, weil andere westeuropäische Verbündete zunächst mit Skepsis reagiert hatten. González, der sich als Karlspreisträger bereits 1993 für ein stärkeres und vergrößertes Europa aussprach, ist heute unter anderem als Präsident der Fundación Ideas para el Progreso tätig, einer Stiftung, die sich für globalen Fortschritt, Menschenrechte, Umweltschutz und internationale Solidarität einsetzt. Er engagiert sich für einen Brückenschlag zwischen Europa und Lateinamerika und beschäftigt sich seit Jahren, zeitweise auch als Vorsitzender eines „Rats der Weisen" im Auftrag der Europäischen Union, mit Zukunftsfragen.
Der Point-Alpha-Preis für Verdienste um die Einheit Deutschlands und Europas in Frieden und Freiheit wird seit 2005 vom Kuratorium Deutsche Einheit unter dem Vorsitz der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht verliehen. Die ersten Preisträger waren die ehemaligen Staats- und Regierungschefs George Bush senior, Michail Gorbatschow und Helmut Kohl, die gemeinsam ausgezeichnet wurden. Im Jahr 2008 erhielt der ehemalige tschechoslowakische, später tschechische Präsident Vaclav Havel den Preis, 2009 ging die Ehrung an die ostdeutsche Bürgerbewegung. 2010 schließlich wurde der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt mit dem Point-Alpha-Preis gewürdigt.
Der Preis ist nach der Gedenkstätte Point Alpha an der ehemaligen innerdeutschen Grenze benannt und wird in Zusammenarbeit mit der Point Alpha Stiftung verliehen. Das Preisgeld in Höhe von 25.000,- Euro und die Veranstaltungskosten werden über Sponsoren aufgebracht. Im Jahr 2011 wird der Preis erstmals in Kooperation mit der Landesbank Hessen-Thüringen verliehen, die den Point-Alpha-Preis auch in den kommenden Jahren als Hauptsponsor begleiten will.
Freiwilliges kulturelles Jahr in der Point Alpha Stiftung
Auch in diesem Jahr bietet die Stiftung im Rahmen des Freiwilligen Kulturellen Jahrs Jugendlichen die Möglichkeit Erfahrungen und Einblicke in die Gedenkstättenarbeit und nun auch in der Akademie zu sammeln. Mögliche Aufgabenbereiche reichen von der Tagungsassistenz im Akademiebetrieb über die Unterstützung bei Großveranstaltungen bis hin zur Besucherbetreuung und zur eigenverantwortlichen Umsetzung von Projekten.
Point Alpha Stiftung ist Mitglied im internationalen Museumsrat (ICOM)
Die Point Alpha Stiftung wurde im Februar als Mitglied in den Internationalen Museumsrat ICOM (International Council of Museums) aufgenommen. Der ICOM ist die internationale Organisation für Museen und Museumsfachleute und ist dem Erhalt, der Pflege und der Vermittlung des kulturellen und natürlichen Welterbes verpflichtet.
Der Internationale Museumsrat ICOM sieht seinen Auftrag darin, in Zusammenarbeit mit der UNESCO die in den Museen verwahrten Kulturgüter zu schützen und sie in den Dienst der Gesellschaft zu stellen.Die von ICOM entwickelten und weltweit anerkannten Ethischen Richtlinien für Museen (Code of Ethics for Museums) bilden die Grundlage der professionellen Arbeit von Museen und Museumsfachleuten.
www.icom-deutschland.de/ueber-uns-internationaler-museumsrat.php
Startschuss für den Wiederaufbau der historischen Fahrzeughalle - Architekturbüro beauftragt
Knapp zwei Monate nach Einsturz der historischen Fahrzeughalle im ehemaligen US-Camp der Gedenkstätte und des Geschichtsortes Point Alpha hat der Stiftungsrat den Startschuss für den Wiederaufbau der am 28. Dezember 2010 unter der Schneelast eingestürzten Fahrzeughalle gegeben und einstimmig das Fuldaer Architekturbüro Reith und Wehner mit der Planung beauftragt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung
Rede der Direktorin Uta Thofern zum Neujahrsempfang der Linkspartei /Wartburgkreis
Untenstehend finden Sie die Rede der Direktorin Uta Thofern im Wortlaut als Download. Den dazu erschienenen Presseartikel "Andere Meinungen aushalten" (Freies Wort) finden Sie unter den "Ausgewählten Artikeln" in der rechten Spalte .
Veranstaltungsreihe der Point Alpha Stiftung im 50. Jahr des Mauerbaus
Mit der Veranstaltungsreihe „50 Jahre nach dem Mauerbau – eine Rückschau auf die Entwicklung der innerdeutschen Grenze von 1945 – 1989" erinnert die Point Alpha Stiftung an die Entwicklung der Grenze von 1945 – 1989. „ Der Mauerbau 1961 wurde zum Symbol für deutsche Teilung. Wichtig ist jedoch, die Geschichte der deutschen Teilung nicht allein auf Berlin zu reduzieren. Wir wollen 50 Jahre danach auch die Entwicklung und die damit verbundenen tiefgreifenden Folgen der innerdeutschen Teilung für die Menschen an der 1378 km langen Grenze wieder stärker ins öffentliche Gedächtnis rufen, so die stellvertretende Direktorin der Point Alpha Stiftung, Stefanie Bode, die verantwortlich für die Veranstaltungsreihe ist. Alle Termine finden Sie unter www.pointalpha.com/veranstaltungen.
Schwerer Schaden an der Fahrzeughalle
Durch sehr ergiebige Schneefälle ist in der letzten Dezemberwoche 2010 das Dach der historischen Fahrzeughalle eingestürzt und hat alle dort eingestellten Fahrzeuge und Geräte (darunter drei Exponate: zwei Hubschrauber und ein US-Militärfahrzeug des Fördervereins) unter sich begraben. Die Bilder zeigen die eingestürtzte Halle, die unter dem Schnee begrabenen Exponate, die Räumungsarbeiten an und in der Halle. Das Video dokumentiert die Bergung der historischen Alouette .
Es besteht keine Beeinträchtigung des Gedenkstättenbetriebes,da zwar die historische Fahrzeughalle, nicht jedoch die Ausstellungsbaracken vom Schaden betroffen sind.
Schwerer Schaden am US-Camp/Point Alpha
Die Fakten:
1. Durch die sehr ergiebigen Schneefälle der letzten Tage und böigen Wind ist das Dach der historischen Fahrzeughalle eingestürzt und hat alle dort eingestellten Fahrzeuge und Geräte, u.a. den Hubschrauber unter sich begraben. Bei der Halle ist von einem Totalschaden auszugehen- was von den Exponaten noch zu retten ist, wird sich erst nach Abschluss der Räumungsarbeiten herausstellen.
2. Entdeckt wurde der Schaden von einem Hausmeister der Gedenkstätte, Jakob Klunk, am 28.12.2010 um 7.45 Uhr. Da montags die Gedenkstätte geschlossen ist, kann mit Sicherheit nur gesagt werden, dass am Abend des 2. Weihnachtsfeiertages (Sonntag 26.12.) noch alles in Ordnung war. Mit größter Wahrscheinlichkeit hat sich das Unglück in der Nacht vom 27./28. Dezember ereignet, weil Spaziergänger am Montag den Schaden sicher gesehen und gemeldet hätten.
3. Alle notwendigen Sofortmaßnahmen wurden unverzüglich durchgeführt. So ist der Hallenbereich großräumig abgesperrt wurden, und in Absprache mit dem leitenden Mitarbeiter der Gemeinde Rasdorf, Jürgen Hahn, vereinbart wurden, dass die Rasdorfer Feuerwehr als Hilfeleistung noch im Laufe des Dienstags versucht, die Dächer der Baracken vom Schnee zu entlasten. Sofern das gelingt, werden die Ausstellungsbaracken der Gedenkstätte ab Mittwoch, den 29.12.2010 wieder für das Publikum geöffnet sein.
Der Vorsitzende der Point Alpha Stiftung, Dr. Wolfgang Hamberger, sprach dem Personal der Stiftung Dank und Anerkennung für schnelles und umsichtiges Handeln auf. Koordiniert wurden alle Maßnahmen von der stellvertretenden Direktorin Stefanie Bode (die Direktorin Uta Thofern befindet sich derzeit im Auslandsurlaub). Bei der Point Alpha Stiftung geht man davon aus, das der Versicherer im Rahmen der Versicherungsbedingungen den materiellen Schaden regulieren wird. Dazu erklärte Hamberger: „Ich bin froh, dass ganz aktuell der Versicherungsschutz überprüft wurden ist, wozu ein Vertreter der Versicherung am 12.10 und am 10.11.2010 zu Ortsterminen an Point Alpha war. Aber der ideelle Schaden ist beträchtlich. Wir hoffen, dass unsere amerikanischen Freunde uns bei der wahrscheinlichen Ersatzbeschaffung helfen werden, und um alles finanzieren zu können, bitten wir auch um die Hilfe der Bürgerschaft. Spendenkonten sind sowohl bei der Wartburgsparkasse als auch bei der Sparkasse Fulda mit dem Verwendungszweck 'Wiederaufbau historische Fahrzeughalle' eingerichtet wurden."
Wartburgsparkasse
Verwendungszweck „Wiederaufbau historische Fahrzeughalle"
Kontonummer: 12010553
BLZ: 84055050
Sparkasse Fulda
Verwendungszweck „Wiederaufbau historische Fahrzeughalle"
Kontonummer: 56487
BLZ: 53050180
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Spendenkonten zur Unterstützung des Wiederaufbaus der historischen Fahrzeughalle
Wartburgsparkasse
Verwendungszweck „Wiederaufbau historische Fahrzeughalle"
Kontonummer: 12010553
BLZ: 84055050
Sparkasse Fulda
Verwendungszweck „Wiederaufbau historische Fahrzeughalle"
Kontonummer: 56487
BLZ: 53050180
Ausgewählte Medienberichte
Spendenkonten zur Unterstützung des Wiederaufbaus der historischen Fahrzeughalle
Wartburgsparkasse
Verwendungszweck „Wiederaufbau historische Fahrzeughalle"
Kontonummer: 12010553
BLZ: 84055050
Sparkasse Fulda
Verwendungszweck „Wiederaufbau historische Fahrzeughalle"
Kontonummer: 56487
BLZ: 53050180
Aktuelles zum Einsturz der historischen Fahrzeughalle
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