Geschichte





Seit 01.01.2008 werden die Geschäfte der Gedenkstätte Point Alpha von der länderübergreifenden Point Alpha Stiftung geführt. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, bisher geleistetes zu wahren, weiterzuentwickeln und für die Zukunft zu erhalten. Der bisherige Verein Grenzmuseum Point Alpha e.V. unterstützt die Stiftung seither als Förderverein Point Alpha e.V.

Die Gedenkstätte Point Alpha befindet sich an der hessisch - thüringischen Grenze zwischen Rasdorf und Geisa in der Rhön. Inmitten des Biosphärenreservates Rhön und Naturschutzgebieten gelegen, erinnert dieser historische Ort mit seinen authentischen Gebäuden und Anlagen an die Teilung Deutschlands sowie an die Schrecken des Kalten Krieges. Der Gesamtkomplex ist ein einmaliges Zeitzeugnis des Machtkampfes zweier politischer Systeme. Hier standen sich über vier Jahrzehnte die Vorposten von NATO und Warschauer Pakt Auge in Auge gegenüber.


Der Dienst an der Grenze

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Deutschland gemäß dem Londoner Protokoll der Siegermächte in Besatzungszonen aufgeteilt. In der sowjetischen Besatzungszone übernahm zunächst die Sowjetarmee den Grenzdienst.1945 wurden die ersten Grenzpolizisten eingesetzt, 1946 eine Grenzpolizei aufgestellt, die im Jahre 1952 in Deutsche Grenzpolizei umbenannt wurde.
Nach der Grenzverordnung vom 26.05.1952 wurden die Grenzsicherungsanlagen entlang der Westgrenze der DDR schrittweise zu einem tief gestaffelten, nahezu unüberwindlichen System von Sperr- und Sicherheitsanlagen ausgebaut. 1955 übernahm die Deutsche Grenzpolizei die alleinige Grenzüberwachung. Sie wurde 1961 als "Kommando Grenze" unter das Kommando der NVA gestellt, 1974 als "Grenztruppen der DDR" schließlich dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt. Noch 1990 erfolgte eine Umorganisation der Grenztruppen. Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurden sie aufgelöst.
In der US Besatzungszone geschah die Grenzüberwachung unfangs durch U.S. Constabulary Einheiten, wurde bald durch U.S. - Cavalry Verbände übernommen. In Hessen begann die Hessische Grenzpolizei ab 1.1.1946 anfangs unter Aufsicht der US-Verbände zusätzlich mit der Überwachung der Grenze. Sie wurde 1950 in den bundeseinheitlichen Zollgrenzdienst überführt. Im Mai 1951 wurde der Bundesgrenzschutz als Polizei des Bundes gegründet und nahm als drittes westliches Grenzorgan den Grenzdienst auf.

Der Beobachtungsstützpunkt Alpha

Point Alpha, until 1989 one of the most prominent border OPs of the US Forces in Europe, was located in the center of the so-called Fulda Gap, which was assumed to be the most likely attack corridor should the Warsaw Pact forces ever attack.

The three squadrons of the 14th Armored Cavalry Regiment (ACR), stationed in Fulda, Bad Hersfeld and Bad Kissingen assumed border surveillance from Eschwege in the North to Coburg in the SE. Each squadron established one or more observation points near the border to the GDR.

The Federal Assets Office consigned the area at Point Alpha to the US Forces for their exclusive use in 1965. The 14th ACR was replaced by the 11th ACR (Black Horse) in 1972

Forty soldiers normally served at Point Alpha, sometimes up to 200. They were replaced every one to four weeks.

Starting in the late 1960s, permanent buildings were gradually built. A wooden observation tower was erected in 1968, from which Geisa could be observed. A steel tower replaced the wooden structure in 1982, which in turn was replaced by the extant concrete tower in 1985. The US Army returned BOP Alpha in 1991 to the Federal Government.

Point Alpha was declared a National Monument in 1995. The Club "Border Museum Rhön Point Alpha" was founded the same year and began the development of today's Memorial Place.


www.pointalpha.com